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In 32 Schritten zum eigenen Haus

Wie baut man in 32 Schritten sein eigenes Haus?

Schritt 1: Ein passendes Grundstück finden

Wenn Sie sich für den Kauf eines Grundstücks und zum Bau eines Eigenheims entscheiden, sollten Sie sich zunächst so viele Grundstücksangebote wie möglich ansehen. Auf diese Weise können Sie herausfinden, wie hoch die ungefähren Kosten für das Grundstück sind, abhängig von seiner Größe und Lage, von der Art der Nachbarschaft und dem Zugang zu den Versorgungseinrichtungen, usw.

Grundstücke, die zum Verkauf stehen, finden Sie in vielen Quellen - Sie können sie im Internet suchen, durch Fahrten in die Umgebung oder durch Maklerbüros. Denken Sie daran, dass Sie bei der Inanspruchnahme einer Makler-Agentur zusätzlich zu den Kosten eine Provision an den Makler zahlen müssen. Es lohnt sich für diejenigen, die ihre Zeit nicht damit verschwenden wollen, Grundstücke von Ödland zu trennen um dann festzustellen, welche davon zu verkaufen sind und wem sie gehören.

Vor der Unterzeichnung des endgültigen Vertrages ist die wichtigste Frage die rechtliche Regelung des gegebenen Baugrundstücks, d.h. die Überprüfung im Grundbuch. Es lohnt sich auch, die Eignung des Grundstücks zu prüfen (ob es sich z.B. um ein Wald-, Biotop- oder Landwirtschaftsgrundstück handelt), was die weitere Bebauung bedingt, sowie die Formalitäten im Zusammenhang mit dem Hausbau. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Qualität des Grundstücks für die Bebauung. Die Kosten für das Fundament hängen davon ab.

Die beste Lage für den Bau eines Hauses sind bebaute Gebiete, d.h. solche im alten Stadtgebiet oder in einer neuen Wohnsiedlung am Rande der Großstadt - Grundstücke in Berlin oder Hamburg verlieren nicht an Beliebtheit. Die Entscheidung, ein abzureißendes Haus zu kaufen und an seiner Stelle ein neues zu bauen oder das Baugrundstück mit dem Miteigentümer zu teilen, mit dem ein Doppelhaus entstehen wird, kann ebenso richtig sein. Die Wahl eines Baugrundstücks, das weit von anderen Häusern entfernt ist, kann teuer werden, vor allem wegen der Versorgungsanschlüsse.

Wichtig ist auch die Frage der Medienanschlüsse - nicht alle Grundstücke sind an öffentliche Netze angeschlossen, dann ist es notwendig, dies selbst zu tun und zu diesem Zweck einen Ort zu finden, an dem eine Jauchegrube oder ein Brunnen auf dem Grundstück platziert wird. Es ist auch notwendig, die Frage der Entwässerung des Regenwassers von der Straße und den angrenzenden Grundstücken zu prüfen, damit im Falle von starken Regenfällen das Grundstück nicht überschwemmt wird.

Die Größe des Grundstücks hängt von den Vorlieben (für eine Familie kann ein Grundstück von 500 m2 und einer Breite von 10 m ausreichend sein, für ein Einfamilienhaus ein Grundstück von 750 m2 und einer Mindestbreite von 15 m) oder von den von der Gemeinde aufgestellten Plänen und der Größe des Grundstücks ab.

Schritt 2: Das auserwählte Grundstück kaufen

Wenn Sie das perfekte Grundstück für den Bau Ihres Traumhauses gefunden haben, ist der nächste Schritt natürlich der Kauf des Grundstücks. Die Dokumente, die vor dem Kauf eines Baugrundstücks unbedingt geprüft werden müssen, sind:

  • Grundbuch und Hypothekenregister

Die Überprüfung des Rechtsstatus des Grundstücks besteht in der Einholung eines Auszugs aus dem Grund- und Hypothekenregister, aus dem wir erfahren, wer der Eigentümer eines bestimmten Grundstücks ist, ob das Grundstück mit einer Hypothek oder einem beschränkten dinglichen Recht belastet ist. Die Grund- und Hypothekenregister befinden sich bei den Amtsgerichten, die sie teilweise elektronisch zur Verfügung stellen. Für die Durchsicht fallen keine Gebühren an. Wenn Sie jedoch eine Kopie erhalten möchten, müssen Sie eine Gebühr von 25 Euro (einfache Kopie) bis 50 Euro (vollständige Kopie) bezahlen.

  • Bebauungsplan für Grundstücke und Gebäude

Eine weitere wichtige Formalität, die vor dem Abschluss des Kaufs eines Grundstücks für den Hausbau erledigt werden muss, ist das Kennenlernen seiner Bestimmung, d.h. die Überprüfung im Flächennutzungsplan. Dadurch erfahren wir, ob das Grundstück für den Einfamilienhausbau vorgesehen ist. Solche Pläne können im Gemeindeamt eingesehen werden. Anhand dieser Unterlagen können wir auch die Parameter des Grundstücks und die dazugehörige Infrastruktur, wie z.B. den Zugang zu einer öffentlichen Straße oder einen Abwasseranschluss, bestimmen.

Nicht immer wird ein Bebauungsplan für ein Gebiet erstellt, so dass vor Baubeginn eine Festlegung der Bebauungsbedingungen angefragt werden muss. Er legt die Bedingungen für eine Veränderung der Art und Weise der Flächennutzung als Folge der Erschließung fest. Deshalb regelt er die Größe des Gebäudes, seinen Typ, seine Form und sogar die Farbe der Fassade und die Lage des Hauses auf dem Grundstück. Die Entscheidung über die Bebauungsbedingungen wird von der zuständigen Gemeindeverwaltung getroffen.

Durchführung eines Grundstückkaufs, d. h. Erstellung einer notariellen Urkunde
Der Kauf eines Baugrundstücks erfordert einen Kaufvertrag, der auf der Grundlage einer notariellen Urkunde zu erstellen ist. Dies beinhaltet die Zahlung von Gebühren wie Gerichtsgebühren, Notargebühren und zivilrechtliche Transaktionssteuer. Alle Zahlungen werden vom Notar vorgenommen.

  • Baugenehmigung

Wenn alle diese Formalitäten erledigt sind, kann ein Bauantrag gestellt werden. Sie werden von der Bauverwaltung ausgestellt, nachdem der Bauherr eine Reihe von Unterlagen eingereicht hat und alle notwendigen Voraussetzungen für den Beginn der Bauarbeiten erfüllt hat.

Schritt 3: Der Bauantrag

Sie dürfen Ihr eigenes Haus nur auf der Grundlage einer gültigen Baugenehmigung bauen. Sie kann nur von einem vorlageberechtigten Architekten oder Bauingenieur beantragt werden, die das Recht hat, über das Grundstück zu Bauzwecken zu verfügen. Der Antragsteller muss einen entsprechenden Antrag zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen einreichen.

Bevor der Antrag eingereicht wird, ist es notwendig diverse Unterlagen zu erstellen:

  • Erlangung der notwendigen Baubedingungen für die Erschließung und Bebauung des Grundstücks, die von der Bauabteilung der jeweiligen Baubehörde ausgestellt werden.
  • Der Vermesser muss eine aktuelle Situations- und Höhenkarte im Maßstab 1:500 anfertigen, die für Planungszwecke verwendet wird,
    um ein individuelles Hausprojekt anzufertigen oder ein fertiges Hausprojekt zu kaufen, sowie dessen Adaptation (Anpassung an die vorhandenen Feldbedingungen) zu bestellen,
  • Schaffung geeigneter technischer Voraussetzungen für die Versorgung mit Medien (Energie, Wasser und Gas), um eventuell ein geologisches Gutachten zu erstellen,
  • Einholung entsprechender Verordnungen (Gas-, Wasser-, Abwasser- und Stromanschlussentwürfe)
  • Der Antrag auf Baugenehmigung besteht aus den oben genannten Unterlagen, Stellungnahmen und Anordnungen und wird von einer Erklärung über die Verfügungsberechtigung über das betreffende Grundstück zu Bauzwecken begleitet.

Schritt 4: Die Vermessung - der Vermessungsingenieur

Es ist unmöglich, ein Haus zu bauen, ohne den Vermessungsingenieur zu konsultieren, mit dem die Zusammenarbeit in einigen Phasen des Baus stattfinden sollte.

Das erste Treffen mit dem Vermessungsingenieur sollte bei der Auswahl oder dem Kauf eines Baugrundstücks oder gleich nach dem Treffen mit dem Architekten stattfinden, um festzustellen, welche zusätzlichen Informationen er für den Entwurf benötigt. Die vom Vermessungsingenieur angefertigte Karte muss wesentliche Details für den Architekten enthalten, da sie als Grundlage für das Bauvorhaben verwendet wird, um die Baugenehmigung zu erhalten. Es ist am besten, die Vermessungsarbeiten durchzuführen, bevor das Projekt festgelegt wird. Das zweite Gespräch mit dem Vermesser sollte nach Erhalt der Baugenehmigung für das Haus stattfinden. Dann muss er die Grenzen auf dem Grundstück festlegen, wo das Gebäude stehen soll.

Bevor Sie sich mit dem Vermessungsingenieur treffen, sollten Sie die Grundbuch-Nummer Ihres Baugrundstücks kennen, die Sie dem ausgewählten Fachmann mitteilen, sowie mit dem Architekten festlegen, welche Informationen auf der vom Vermessungsingenieur erstellten Karte stehen sollen.

Die Hauptaufgaben eines Vermessungsingenieurs sind:

Genaue Bestimmung der Grundstücksgrenzen, die er auf der Grundlage der Angaben im örtlichen Flächennutzungsplan erstellt - die von ihm erstellte Lage- und Höhenkarte dient der Planung und ist ein notwendiges Dokument zur Erlangung einer Baugenehmigung. Sie sollte nach zwei- bis dreiwöchiger Wartezeit der Dokumentation beigefügt werden.

Das Abstecken des Bauplatzes erfolgt, damit das Bauteam genaue Informationen darüber hat, wo das Haus stehen soll. Es wird der Lageplan des Gebäudes mit allen Gas-, Wasser- und Abwasser- und Energieanschlüssen angelegt und damit die Boden- und Wasserverhältnisse beurteilt.

Inventarmessungen durchführen und in das Bauprotokoll eintragen.
Der Käufer des Baugrundstücks sollte prüfen, ob der von ihm ausgewählte Sachverständige alle Rechte und die Zulassungsnummer hat, denn nur Messungen eines solchen Vermessers sind rechtlich zulässig.

Schritt 5: Einen Hausentwurf anfertigen lassen

Der Entwurf des Hauses ist notwendig, um eine Baugenehmigung für Ihr Traum-Haus zu erhalten. Wenn Sie Glück haben und einen guten Architekten finden, wird Ihr Haus nicht nur wohnlich, sondern auch funktional sein.

Die richtige Planung der eigenen "vier Wände" hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorstellungen des Bauherren und seinen finanziellen Möglichkeiten ab. Eine der wichtigsten Aufgaben des zukünftigen Hausbesitzers ist es, den richtigen Architekten zu finden. Er muss ein gutes Gespür für den Bauherren haben, unabhängig davon, ob er ihn die Vorlage oder die Vision des Designers anpassen lassen will.

Ein sehr wichtiger Schritt beim Bau des Hauses ist die Festlegung des Hausdesigns. Grundsätzlich haben Sie zwei Möglichkeiten: Ein vorgefertigtes Hausdesign (Vorlage des Hausbauer) oder individuelle Gestaltung des Hauses. Wenn Sie sofort einziehen möchten, können Sie sich auch kurzfristig für ein bereits gebautes Haus entscheiden.

Bereits vorgeplante Häuser

Der größte Vorteil eines fertigen Hausentwurfs ist, dass Sie ihn sofort in der Hand halten und nicht ein paar Wochen auf die Realisierung durch den Architekten warten müssen. Es ist auch unvergleichlich billiger als das für einen individuellen Bauherren vorbereitete (1.500-5.000 Euro). Die Kosten beinhalten auch die notwendige Anpassung an die individuellen Bedürfnisse des Bauherren und an die Anforderungen des Baugrundstücks (1.000-8.000 Euro). Ein zusätzlicher Vorteil ist die vollständige und sofortige Visualisierung des Hausprojekts und die Möglichkeit, verschiedene Entwürfe zu vergleichen. Es ist eine ideale Lösung für einen unerfahrenen Bauherren.

Individuelle Hausgestaltung

Ein Haus nach Maß ist eine Möglichkeit, ein eigenes Haus frei zu gestalten, das die Vorstellungen und Bedürfnisse des jeweiligen Bauherrn widerspiegelt. Zu den Nachteilen dieser Variante gehört leider ein hoher Preis, der je nach Bekanntheit des gewählten Architekten zwischen 3 und 5 % des Wertes des fertigen Hauses beträgt. Die Auswirkungen der eigenen Gestaltung Ihres Traumhauses werden erst sichtbar, wenn Sie darin wohnen. Dann werden Sie feststellen, ob Ihre Vision mehr Vor- oder Nachteile hatte.

Schritt 6: Wahl eines Bauunternehmen

Wenn das Haus-Projekt ausgewählt und die viele Formalitäten erledigt sind, ist es an der Zeit, sich für ein geeignetes Bauunternehmen zu entscheiden. Mit der richtigen Wahl und einer bewährten Baufirma kann der Bauherr sein Traumhaus rechtzeitig und nach den Regeln der Maurerkunst bauen. Dank eines soliden, professionellen und bewährten Bauteams werden Sie Ihr Heim jahrelang genießen können.

Das so genannte preisgünstige System, ein Haus zu bauen, ist heutzutage überholt. Es bestand darin, dass der Bauherr einzelne Bauarbeiten selbst überwachte und für bestimmte Aufgaben Spezialisten beschäftigte, ja sogar die meisten Arbeiten selbst durchführte. Derzeit werden immer mehr Bauarbeiter mit dem Arbeitsumfang betraut.

Bei der Auswahl eines professionellen Bauunternehmens sollte man ein paar Regeln beachten:

  • Ein Unternehmen, das bereits viele Gebäude errichtet hat, verfügt über die notwendige Erfahrung, um auch ungewöhnliche Probleme zu lösen.
  • Seine Professionalität schlägt sich in Effizienz und Schnelligkeit der Arbeit nieder.
  • Darüber hinaus kann es die Dauer des Baus und der einzelnen Bauabschnitte abschätzen.
  • Überprüfen Sie den Ruf des Bauteams am besten durch Referenzen (z.B. im Bekanntenkreis, im Internet) oder durch Besichtigung der noch nicht fertig gestellten Baustelle.
Es lohnt sich auch, die Zertifikate zu prüfen, an denen wir interessiert sind, z.B. die über den Bau eines Hauses aus einem ausgewählten Material, sowie ob die Mitarbeiter richtig geschult sind.


Bevor man sich für eine bestimmte Baufirma entscheidet, ist es gut, die Marktpreise zu vergleichen und mehrere Firmen zu bitten, einen sogenannten "Kostenvoranschlag" (Liste der Preise für Bau- und Installationsarbeiten) zu erstellen. Damit können Sie überprüfen, ob ein bestimmtes Team die Marktpreise nicht über- oder unterbewertet.

Die niedrigsten Preise sind nicht unbedingt die beste Wahl.

Nach der Unterzeichnung des Vertrages mit dem ausgewählten Auftragnehmer sollte der Bauherr die Bauarbeiten kontrollieren, z. B. indem er so weit wie möglich auf der Baustelle erscheint oder einen ständigen Kontakt mit dem Bauleiter pflegt.

Schritt 7: Erstellen Sie einen Kostenvoranschlag

Ein Baukostenvoranschlag wird benötigt, um die ungefähren Kosten des Bauvorhabens abzuschätzen und ist ein Dokument, das die einzelnen Bauabschnitte aufzeigt. Oft muss er bei einer Bank abgegeben werden, um die Liste der vom Kunden ausgeführten Arbeiten, deren Zeitpunkt und den dafür benötigten Geldbetrag zu überprüfen.

Zu beachten ist, dass jede Bank ihre eigenen Formulare verwendet und es besser ist, sich das entsprechende Formular, z.B. für einen Kreditantrag, vorher herunterzuladen. Zu beachten ist auch, dass einige Banken eine Bestätigung des vom zukünftigen Kreditnehmer erstellten Kostenvoranschlags mit der Unterschrift eines Baurechtsinhabers verlangen.

Der Baukostenvoranschlag ist eine detaillierte Einschätzung aller Einzelarbeiten. Sie werden in Form eines Verzeichnisses und der für ihre Ausführung erforderlichen Kosten aufgelistet, unterteilt in Arbeits-, Material- und Maschinenkosten.

Bevor Sie einen Kostenvoranschlag machen, ist es besser, die geschätzten Kosten im Voraus aufzuschreiben.

Was sollte bei der Erstellung eines Baukostenvoranschlags berücksichtigt werden?

  • Der Umfang der Arbeiten (eine Beschreibung der Arbeiten in der Reihenfolge ihrer Ausführung und die Grundlage für ihre Preisgestaltung)
  • Konstruktionsunterlagen (Beschreibungen, Zeichnungen, die für die Ausführung der Bauarbeiten erforderlich sind),
  • Einzelpreise für Arbeit, Material und Ausrüstung,
    erste Annahmen für die Kostenschätzung, die vom Auftraggeber festgelegt wurden (technische und organisatorische Daten),
    Einzeleingänge in Form von Sachleistungen,
    Gesetzgebung

Schritt 8: Bereiten Sie den Bauplatz vor

Nach dem langen und mühsamen Warten auf die Baugenehmigung können Sie mit der Vorbereitung der Baustelle beginnen. Damit der Bau Ihres Traumhauses reibungslos und ohne Unterbrechungen verläuft, müssen Sie einige Dinge beachten.

Als erstes müssen Sie den Bauplatz für das Haus sichern. Die gängigste Variante ist ein permanenter Stabmattenzaun oder Bau-Zaun mit temporärem Schutz von der Straßenseite, der leicht zu demontieren ist und die Bewegung von schweren Geräten und Materiallieferungen ermöglicht. Der Zaun sollte nicht weniger als 1,5 m hoch sein. Es sollte eine gut sichtbare Informationstafel mit Angaben über den Bauherrn, den Bauunternehmer, die Person, die den Bau überwacht und der Projektart vorhanden sein. Darauf sollte auch die Nummer der Baugenehmigung stehen.

Es ist sinnvoll, für einen ordnungsgemäßen Zugang zur Baustelle zu sorgen. Ohne die Möglichkeit, dass schweres Gerät (z.B. Bagger, Radlader, Krahn) die Baustelle erreicht, können die weiteren Arbeiten nicht fortgesetzt werden. Wenn die Tragfähigkeit des Bodens für schwere Fahrzeuge schlecht ist, sollte die Straße mit einer Betondecke, Betonzuschlagstoffen oder Bitumen befestigt werden.
Nicht zu vergessen ist die Versorgung der Baufirmen mit Strom und Wasser. Die Arbeiter müssen Strom, Wasser und Abwasser nutzen können. Alle diese Versorgungseinrichtungen müssen sich vor der Ankunft der Bau-Teams in unmittelbarer Nähe des Grundstücks befinden. Bei langwierigen Formalitäten im Amt lohnt es sich, unabhängige Medienquellen (z.B. Radiator) in Betracht zu ziehen.

Das Grundstück für den Bau eines Hauses ist nicht nur der Ort, an dem bestimmte Arbeiten durchgeführt werden, sondern auch die Lagerung der Materialien und Werkzeuge. Deshalb ist es notwendig, einen Platz für die Lagerung von weiteren Baumaterialien, Kameras, einen Schuppen oder einen gemieteten Baucontainer richtig zu planen.

Schritt 9: Beginnen Sie mit dem Bau des Fundaments

Nachdem wir das perfekte Grundstück ausgewählt und gekauft haben, den Entwurf unseres Traumhauses erhalten und alle Formalitäten erledigt haben, ist es an der Zeit, das Fundament zu bauen. Bevor wir ein Gebäude bauen, das alle unsere Erwartungen erfüllt, müssen wir einige notwendige Arbeiten durchführen.

Es lohnt sich, mit dem Bau der Fundamente zu beginnen, indem Sie die Fundamente anhand der vom Vermesser markierten Landmarken abstecken. Sogenannte Draht- oder Schnurfundamente sind die vom Vermesser mit einem Draht oder einer Schnur markierte Linie. Dann werden Aushubarbeiten durchgeführt, deren Tiefe in der Bauplanung festgelegt wurde. Bei dieser Tätigkeit lohnt es sich, u. a. auf Bodentragfähigkeit, Keller, Grundwasserstand, Gefrierzone oder Fundamente von Nachbargebäuden zu achten.

Nach dem Aushub wird die Bewehrung aus Stahlstäben und die Schalung verlegt. Wenn die Bewehrung in der Baugrube verlegt ist, sollten die Bänke mit Beton der Klasse C16/20 oder C12/15 aufgefüllt und anschließend die Oberfläche nivelliert werden.

Die nächste Stufe des Fundamentbaus ist die Errichtung von Wänden, d.h. der Höhenbezugspunkt für die Fundamentebene des Gebäudes. Zuvor ist es notwendig, die Stellen, an denen verschiedene Installationen in das Gebäude eingebracht werden, detailliert zu planen und abzusichern. Die Grundmauern können aus Transportbeton (monolithische Wände), Betonsteinen oder Blähton und Vollkeramikziegeln (gemauerte Wände) oder Betonsteinen oder Blähtonbeton (Wände aus Hinterfüllsteinen) bestehen.

Die letzte Phase des Fundamentbaus, bereits nach der Errichtung der Wände und Schornsteinsockel, ist die Verfüllung des Baugrabens und die Sicherung der Fundamente mit Asphalt und Gummiemulsion. Danach kann mit der Verlegung der Unterflursysteme (Abwasser- und Wasserversorgungssysteme) und Antifeuchtigkeitssysteme begonnen werden.

Schritt 10. kümmern Sie sich um das Abwassersystem

Die Kanalisation in einem Einfamilienhaus ist in der Regel als Schwerkraftkanalisation ausgeführt, d.h. eine Kanalisation, bei der das Abwasser durch sein Eigengewicht fließt. Sie besteht aus Steigleitungen mit Be- oder Entlüftungsventil sowie Zugängen zu einzelnen Sanitäranlagen und horizontalen Ablaufleitungen. Die Trassenführung von Abwasserrohren muss gut durchdacht sein. Sie sollten keine unnötigen Richtungsänderungen oder Steigungen enthalten. Denken Sie auch daran, dass Abwasserrohre unter Gas- und Elektroleitungen geführt werden.

Verbindungen von Rohrleitungen bedürfen großer Sorgfalt, da von ihnen die Dichtheit des Abwassersystems in unserem Haus abhängt. Es ist sinnvoll, die Anzahl der Anschlüsse auf ein Minimum zu beschränken. Der Gefälle der Rohre sollte 2 % betragen. Die ordnungsgemäße Belüftung des Abwassersystems wird durch die Führung der Rohrleitungen über das Dach mit Hilfe von Belüftungsventilen sichergestellt. Rohrleitungsübergänge werden senkrecht zu Trennwänden ausgeführt und sollten so angeordnet werden, dass sie nicht in die Dicke von Decken oder Wänden fallen. Die Durchmesser der Rohre, die sich näher am Ablauf von unserem entstehenden Haus befinden, dürfen nicht kleiner sein als die Durchmesser der vorherigen Abschnitte der Installation. Abwassersteigleitungen haben meist einen Durchmesser von 100 mm und werden 0,5-1 m über dem Dach des Gebäudes herausgeführt und enden mit dem sogenannten "Abluftventil", das die Belüftung des Systems sicherstellt.

Die Stellen, an denen die Abwasserrohre verlegt werden können, sind Kanäle, Rillen in Wänden oder die Oberseite von Wänden, die mit Gipskartonplatten bedeckt sind. Drainagerohre (Ablaufebenen) werden in der Regel aus Rohren mit einem Durchmesser von 150 mm gefertigt. Sie werden senkrecht oder parallel zu den Fundamenten des Hauses geführt. Die Kanalisation wird fertiggestellt, indem die Bodenfläche mit Sand aufgefüllt wird, eine horizontale Isolierung gegen Feuchtigkeit verlegt wird, ein Betonsockel hergestellt wird und dann der äußere Teil des Grabens aufgefüllt wird, wobei der Boden verdickt wird.

Schritt 11: Planen Sie das Mauerwerk

In Deutschland werden fast 90 % aller Häuser aus Porotonziegel, Gasbeton oder Blähton gebaut. Das liegt an der hohen Verfügbarkeit von Materialien, die für den Bau eines Hauses in dieser Technologie benötigt werden, an unserer einheimischen Tradition und dem allgemeinen Wissen über diese Technologie. Das Mauern von Wänden hat einen großen Vorteil - ein großer Teil der Arbeit kann selbst erledigt werden. Allerdings muss man aufpassen, dass man beim Maurerhandwerk keine Fehler macht.

Die erste Entscheidung, die beim Mauern der Wände getroffen werden sollte, ist die Wahl des Mörtels. Sie können zwischen Zement, Zement- und Kalkmörtel, Leim oder wärmeabsorbierenden Mörteln wählen. Erstere sind am weitesten verbreitet und bestehen aus Zement und mineralischen Zuschlagstoffen. Sie zeichnen sich durch eine hohe Wasser- und Frostbeständigkeit sowie eine hohe Druckfestigkeit aus. Sie sind hervorragend für schwierige Wetterbedingungen geeignet.

Bevor die Wände gemauert werden, lohnt es sich, die Ebenheit in den Ecken des Gebäudes zu überprüfen und den Boden vorzubereiten. Die Grundmauern sollten mit einer horizontalen, feuchtigkeitsdichten Isolierung gesichert werden. Dann wird das Ganze mit Zementmörtel nivelliert. Nachdem alle Ecken, die aus mindestens drei Schichten Mauerwerk bestehen, platziert sind, wird eine Linie zwischen ihnen gezogen (mit Hilfe von Mauerschnur), nach der die erste Schicht von Blöcken platziert werden soll.

Darauf sollte eine 2,5 cm dicke Mörtelschicht aufgetragen werden, die die Position der Wandelemente korrigiert. Wenn die Wand das obere Niveau (die Höhe von Fenstern oder Türen) erreicht, muss ein Sturz verwendet werden. Es handelt sich um ein Element, das Lasten von höheren Teilen der Wände, Außen- und Innenwänden, ableitet. Dann wird das Mauern der nächsten Schicht von Ziegeln oder Blöcken fortgesetzt.

Schritt 12: Wählen Sie die passende Dachkonstruktion

Wenn Sie sich die Entwürfe fertiger Häuser ansehen oder gemeinsam mit dem Architekten eine eigene Idee entwerfen, sollten Sie auch die passende Dachform für das Traumhaus festlegen. Die Dachkonstruktion zusammen mit der Dacheindeckung haben unterschiedliche Konsequenzen, bei Kosten und Preisen.

Der Dachstuhl ist eine Holz- oder Stahltragkonstruktion für geneigte Dächer. Es gibt dem Dach Form und hält das Haus gedämmt, abgedeckt und wasserdicht. Es liegt im Ermessen des Bauherrn, das richtige Material für die Sparreneinfassung zu wählen. Das beliebteste Material ist Holz, das manchmal (ganz oder teilweise) durch Stahl ersetzt wird. Am einfachsten ist es, ein Schrägdach mit einer kleinen Spannweite zu bauen. Eine ebenso einfach zu konstruierende und preiswerte Alternative dazu ist ein Pult- oder Walmdach.

Um die Last auf das Sparrengerüst richtig zu verteilen, ist es notwendig, die tragenden Elemente an den stärksten Punkten der Decke zu platzieren, d.h. über den Säulen im Erdgeschoss oder über den Wänden. Wenn das nicht möglich ist, muss man die Decke unter den Sparren oder Bändern verstärken oder die Last von den Sparren durch die Fundamente bis knapp unter die Wand des Stuhls verteilen. Bei hohen und großen Dächern lohnt es sich, die Giebelwände und Wände, die über dem Niveau des letzten Geschosses der Hauskonstruktion errichtet wurden, zur Abstützung zu verwenden. Beim Entwerfen und Konstruieren des Dachstuhls muss der Architekt den Standort des Gebäudes und vor allem die mögliche Schneelast berücksichtigen.

Schritt 13: Lassen Sie das Dach durch den Dachdecker verlegen

Die Festlegung der Form, der Dacheindeckung und der Farbe des Daches liegt nicht immer in der Verantwortung des Grundstückseigentümers. Manchmal werden alle Entscheidungen, die das Dach unseres Hauses betreffen, vom örtlichen Flächennutzungsplan diktiert. Bevor Sie also ein Hausdesign auswählen und erwerben, sollten Sie sich vergewissern, dass es den Anforderungen des gewünschten Baugrundstücks entspricht.

Bei der Entscheidung über den Standort des Daches sollten Sie zunächst die klimatischen Bedingungen berücksichtigen, die in der unmittelbaren Umgebung des Hauses herrschen. Befindet sich das Baugrundstück in einer Freifläche, z. B. in der Nähe eines Waldes, dann ist es am besten, einen keramischen Ziegel zu wählen, der gegen Temperaturschwankungen beständig ist und weniger anfällig für Beschädigungen oder den Aufprall von Ästen durch starken Wind ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Entscheidung über die Dachform ist die Beauftragung eines zuverlässigen und bewährten Dachdeckerteams, das unser Haus vor Ausführungsfehlern schützt.

Um das Dach vor Feuchtigkeit und Schnee zu schützen und für eine energiesparende Dämmung des Dachbodens zu sorgen, sollten diffusionsoffene Dachbahnen verwendet werden, die auf der Wärmedämmung haften. Es lohnt sich auch, Ziegel zu wählen, die sowohl das gängigste als auch das am einfachsten zu verlegende Dachmaterial sind und die für die Eindeckung aller Arten von Schrägdächern verwendet werden können.

Das Dach ist eines der wichtigsten Bauelemente unseres zukünftigen Traumhauses, an dem Sie nicht sparen sollten. Die Entscheidung für Produkte mit geringerem Materialwert und schlechteren Eigenschaften kann u.a. zur Undichtigkeit des Daches und zur Wärmeübertragung führen und damit die Kosten für die Instandhaltung des Hauses erhöhen. Denken Sie daran, dass Sie im Zusammenhang mit dem Dach immer langfristig denken sollten. Wenn Sie ein begrenztes Budget haben, lohnt es sich, einfache Dachformen (z.B. Satteldach) zu wählen, da ausgefallenere Formen viele zusätzliche und teure Elemente erfordern.

Schritt 14: Kümmern Sie sich um die Elektrik.

Bei der Planung von internen Systemen sollte auch eine eventuelle Überholung oder Modernisierung der Anlage berücksichtigt werden. Es lohnt sich auch, die Anschlüsse (Beleuchtung, Schalter, Steckdosen) im Haus zu planen, um sie perfekt an die spätere Ausstattung mit des Hauses anzupassen.

Für die Verkabelung in der Hauselektrik werden in der Regel Flachkabel verwendet, die in flache, aus dem Putz geschnittene Rillen gelegt werden. Sie werden dann mit Kunststoffwinkeln oder kleinen Spreizbolzen an der Wand befestigt. Zur Führung der Kabel können auch flexible Kunststoffschläuche verwendet werden, die in tiefen Nuten in der Wand verlegt werden.

Der nächste Schritt bei der Verlegung der Hausinstallation ist die Verlegung der elektrischen Anlage. Die Kabel sollten im richtigen Abstand zu den Kanten von Türen und Fenstern verlegt werden, und zwar immer horizontal oder vertikal, niemals diagonal. Stromkabel in einem Raum sollten von Steckdose zu Steckdose verlegt werden. Am besten ist eine kreisförmige Anordnung (der Kreislauf bildet eine geschlossene Schleife). Wenn das Haus große Räume haben wird, ist es am besten, Steckdosen aus zwei verschiedenen Stromkreisen zu versorgen.

Die Stellen, an denen elektrische Leitungen angeschlossen werden, sind Installationsdosen, die nicht mit Gips abgedeckt werden dürfen, da sie im Falle einer Störung später nur schwer zu finden sind.  Die Kabel selbst sollten mit speziellen Steckern angeschlossen werden, nicht durch Verdrehen der Drähte. Außerdem sollten sie wegen einer möglichen Überflutungsgefahr unterhalb der Abwasser- und Wasserleitungen verlegt werden. Denken Sie auch daran, in Küchen, Bädern und Waschküchen nur spritzwassergeschützte Steckdosen und Stecker mit der charakteristischen Klappe zu installieren, da hier die Verletzungsgefahr sehr hoch ist. Auch in Badezimmern sollten Mindestabstände zwischen Badewannen oder Duschen und elektrischen Geräten eingehalten werden.

Schritt 15 - Installieren der Gasanlage

Der nächste Schritt beim Bau eines eigenen Hauses ist die Durchführung der Gas-Inneninstallation. Das Einbringen von Gas in das Gebäude erfordert eine Baugenehmigung für diese Installationsart und eine Kennzeichnung in der Bauplanung unseres Hauses. Es ist am besten, alle damit zusammenhängenden Arbeiten einer Firma anzuvertrauen, die eine Lizenz des Gasversorgungsunternehmens besitzt. Die Firma übernimmt alle Arbeiten, angefangen von der Erweiterung des Netzes, über die Herstellung des Anschlusses und die Installation auf dem Grundstück bis hin zur Verteilung der Rohre im Haus.

Für die Gasinstallation sind 2 Arten von Rohrleitungen geeignet:

Nahtlos oder aus nahtlosem Stahl, die durch Schweißen oder mit Hilfe von Gewindestücken aus weißem Gusseisen verbunden werden,
Hartkupfer, dessen Wandstärke nicht weniger als 1 mm betragen darf, sie werden durch Hartlöten unter Verwendung von Messingfittings verbunden
Die Verlegung der Leitungen hängt von der Gasart ab, mit der die Installation versorgt wird. Bei der Verwendung von Erdgas sollten horizontale Gasleitungen über anderen Leitungen verlegt werden (mindestens 10 cm Abstand). Wenn Flüssiggas in den Rohren enthalten sein soll, sollte das Rohr zusammen mit vertikalen Abschnitten der Gasinstallation in einem Abstand von mindestens 60 cm unter elektrischen Leitern und Funkenerzeugern verlegt werden.

Innenliegende Gasinstallationen werden am besten auf der Oberfläche oder in Wandfugen geführt, die mit einer Putzmasse ausgefüllt werden. Es ist nicht erlaubt, sie einzubetonieren oder durch die Wohnräume zu führen (außer bei Kupferrohren). Wenn wir uns für Rohre aus Stahl entschieden haben, sollten diese mit einer speziellen Farbe, die sie vor Korrosion schützt, oder mit einer modernen Polymerisationsemulsion beschichtet werden. Rohre, die durch Wände und Decken führen, sollten in Schutzhülsen verlegt werden.

Jede hausinterne Gasinstallation muss mit einem Gaszähler ausgestattet sein, der z. B. in einem speziellen Schrank zum Schutz vor Korrosion und Witterungseinflüssen untergebracht sein sollte. Er darf sich nicht in einem Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit oder im selben Schrank wie der Stromzähler befinden

Schritt 16: Heizsystem verlegen

Jeder, der ein Eigenheim baut, muss irgendwann die internen Heizungsanlagen verlegen. Um dies korrekt zu tun, muss er mehrere Regeln anwenden.

Interne Heizungsinstallationen in Gebäuden bestehen aus: Verteilersteigleitungen (Ebenen), vertikalen Rohren (Steigleitungen) und Abzweigungen mit Anschlüssen an Heizkörper. Die Rohre sollten so verlegt werden, dass der Zugang zu den Armaturen möglich ist.

Heizungsanlagenrohre verlaufen in der Regel parallel oder senkrecht zu Wänden und Decken. Rohrdurchführungen sollten mit speziellen Schutzmanschetten versehen werden, um sie vor Korrosion zu schützen und den Austausch verschlissener Anlagenteile in der Zukunft zu erleichtern. Die Muffen sollten fest in der Gebäudehülle sitzen, und der Raum zwischen Rohr und Muffe sollte mit einem dauerplastischen Material ausgefüllt sein, das die Längsbewegung des Rohres ermöglicht, keine Korrosion verursacht und die Entstehung von Scherspannungen im Rohr verhindert. In den Muffen sollte kein Kanalanschluss platziert werden.

Interne Heizungsinstallationen sollten auf möglichst kurzen Wegen verlegt werden, ohne Biegungen oder Kollisionen mit anderen Installationen. Ihre Verlegung muss eine ordnungsgemäße Kompensation der thermischen Ausdehnungen sowie die Möglichkeit der Wärmedämmung und des Schutzes vor Beschädigungen gewährleisten.

Möglichkeiten der Installation der Heizungsanlage in einem Haus:

  • in Wandnuten verlegt,
  • Verlegung auf dem Untergrund (auf der Oberseite von Wänden und Gebäudetrennwänden),
  • Einbringen des Estrichs,
  • Verteilung in vertikalen Schächten und Wandkanälen.
  • Darüber hinaus können Heizkabel auch in speziellen Sockelleisten verlegt werden.

Schritt 17: Sicherheit und Alarme installieren

Wenn Sie ein Gebäude haben, das z. B. aus drei Stockwerken und einer Garage besteht, müssen Sie es in vier Schutzzonen einteilen: Garage, Erdgeschoss, erstes Stockwerk und Dachgeschoss. Diese Art der Klassifizierung ermöglicht es, dass die Bereiche unabhängig voneinander bewaffnet werden und das Haussicherheitssystem jeden Bereich überwacht.

Einzelne Schutzzonen werden bei der Programmierung des Bedienfelds erstellt. Jedem von ihnen sind entsprechende Melder zugeordnet, die dank einer speziellen Verkabelung mit der Zentrale verbunden sind. Wenn eines der Kabel durchtrennt wird, wird ein Manipulationssignal erzeugt und der Alarm wird aktiviert.

In der Garage sollte ein Doppelmelder installiert sein, der auf Bewegung und Temperatur reagiert. Wenn diese beiden Signale nicht gleichzeitig auftreten, wird der Alarm nicht aktiviert. Eine Sirene und ein Sender sollten auf dem Dach montiert werden.


Im Heizungsraum sollten Sie einen Rauchmelder und einen Gasmelder installieren. Es handelt sich um eine Sicherheitseinrichtung, die unsere Familie vor Kohlenmonoxidvergiftungen sowie vor unkontrolliertem Gasaustritt schützt, der zu einer Explosion führen kann. Ein Rauchmelder sollte auch in der Küche installiert werden, um die Möglichkeit eines Brandes in diesem Teil des Hauses auszuschließen.


In anderen Räumen sind in der Regel Raummelder eingebaut, die auf Bewegung reagieren, was durch eine blinkende rote LED angezeigt wird (mit der Möglichkeit, dieses Signal auszuschalten). Wenn Sie viele Haustiere haben, lohnt es sich, in einen Melder zu investieren, der nicht auf die Bewegungen der Tiere reagiert.
Das Bedienfeld, das alle Alarme überwacht, ist meist an einem ungewöhnlichen Ort im Haus versteckt, z.B. im Küchenschrank.

Die Tastatur, die den Alarm entschärft, wird hinter der Haupttür des Hauses und im ersten Stock platziert, um den Alarm in den Zonen im Erdgeschoss und im Dachgeschoss zu aktivieren. Nach dem Öffnen der Tür haben Sie 20-120 Sekunden Zeit, um den Alarm abzubrechen (diese Zeit wird bei der Programmierung des Bedienfelds eingestellt). Wenn dieses Zeitlimit überschritten wird, sollten Sie die Sicherheitsfirma anrufen, ihr das entsprechende Passwort geben und sie bitten, den Alarm abzuschalten.

Schritt 18: Verputzen der Wände

Das Verputzen der Wände erfordert viel Übung, Geduld und Genauigkeit. Wenn Sie es ganz ohne ein fachmännisches Team machen wollen, dann sollten Sie ein paar Regeln kennen, die Ihnen bei dieser Arbeit helfen werden.

Eine der Grundregeln beim Verputzen von Wänden ist die richtige Temperatur. Sie sollte nicht höher als 26°C und nicht niedriger als 6°C sein. Auch die Luftfeuchtigkeit ist wichtig und sollte idealerweise 70 % nicht überschreiten. Sie sollten mit dem Verputzen der Wände 2-4 Monate nach der vollständigen Fertigstellung des Hauses beginnen, denn erst nach dieser Zeit setzt sich das Gebäude ab. Bevor Sie die Putzmischung auftragen, sollten Sie den Untergrund prüfen und ggf. für weitere Arbeiten vorbereiten. Sie sollten auch alle Stahlelemente an den Wänden schützen, da Gips die Rostbildung beschleunigt. Ölfarbe hat zum Beispiel eine antikorrosive Wirkung. Bevor Sie mit dem Auftragen des Gipsputzes beginnen, lohnt es sich, Durchführungen für Mantelrohre vorzunehmen. Es wird Sie davor bewahren, Löcher in bereits fertige Putze zu fräsen, über die dann die Gasrohrsysteme verteilt werden. Denken Sie an die Reihenfolge des Verputzens: zuerst werden die Decken verputzt und dann die Wände.

Heutzutage werden feuer- und feuchtigkeitsbeständige Putze maschinell aufgetragen, wobei eine Verputzmaschine verwendet wird, die losen Putz mit Wasser vermischt. Am besten ist es, das Verputzen von Innenwänden Profis anzuvertrauen, die über die richtige Ausrüstung und entsprechende Lizenzen verfügen.

Bei der Auswahl des Materials zum Verputzen der Hausinnenwände lohnt es sich, sich von den Raumtypen leiten zu lassen, in denen Sie den Putz verwenden werden. Gipsmörtel eignet sich am besten für trockene Räume wie Schlafzimmer oder Zimmer, Kalkzementputz ist ideal für Räume, die Feuchtigkeit ausgesetzt sind (Keller, Waschküche, Badezimmer, Garageninnenräume), während Lehmputz am besten in Räumen von Allergikern funktioniert, da er ein natürliches und neutrales aber dennoch sehr teures Material ist.

Schritt 19. Wählen Sie die Art des Zauns

Ein Hauszaun ist nicht nur eine abgegrenzte Grenze unserer Privatsphäre oder ein Signal unserer Einstellung zur umgebenden Realität, sondern vor allem eine Form des Eigentums- und Personenschutzes, der ein Gefühl der Sicherheit vermitteln soll. Es ist auch wichtig, dass der Zaun gut zum Haus und zum Stil des Grundstücks passt.

Die Abstimmung des Zauns auf die Hausarchitektur erfolgt bereits bei der Auswahl bzw. Erstellung des Entwurfs. Das Zaun-Konzept sollte schon bei der Planung unseres Traumhauses im Kopf sein. Der Zaun darf die vom Vermesser ermittelte Grundstücksfläche nicht überschreiten. Für den Teil des Zauns, der die Grenze zum Nachbargrundstück bildet, können Sie versuchen, ihn gemeinsam mit Ihrem Nachbarn anzuschaffen.

Die Höhe des Zauns sollte mindestens 1,5 Meter betragen. Wenn Sie einen Zaun kaufen und bauen wollen, der höher als 2,0 Meter ist, muss dies bei der Bauverwaltung des Bezirks oder der Gemeinde angemeldet werden. Dann kann nach 30 Tagen ab dem Datum der Antragstellung mit dem Bau begonnen werden. Denken Sie daran, dass der Zaun weder für Menschen noch für Tiere eine Gefahr darstellen kann. Deshalb dürfen Sie keine spitzen Elemente (z. B. Drähte, Spitzen) bis zu einer Höhe von 1,80 m anbringen.

Unter den vielen Zaun-Typen finden Sie: Stabmattenzäune, Stahl- oder Aluminiumpaneele, Zäune mit PVC-Paneele, Holzlattenzäune und Staketenzäune. Sie können auch wählen: hoch oder niedrig, blickdicht oder offen. Wenn Sie sich für die letzte Option entscheiden, denken Sie daran, dass der Zaun auf der Straßenseite ab einer Höhe von mindestens 0,6 m, vom Boden aus gerechnet, durchbrochen sein muss und die Gesamtfläche der Abstände mindestens 25 % der Fläche zwischen den Pfosten betragen muss.

Der Zaun kann selbst gebaut oder an ein beauftragtes Team vergeben werden. Die Montage selbst bedarf keiner zusätzlichen Genehmigung.


Schritt 20: Achten Sie auf den Abschluss der Fassadenarbeiten

Die Fertigstellung der Fassade ist eine der letzten Phasen des Hausbaus. Die Vorgehensweise hängt vom Hausstil und der Beschaffenheit der Wände ab.

Wenn man die Schönheit des Hauses von jemandem bewundert, achtet man oft auf die sorgfältig ausgeführte und gepflegte Fassade. Beim Bau Ihrer eigenen vier Wände lohnt es sich, diese so widerstandsfähig wie möglich zu machen. Die richtigen Materialien helfen dabei.

Gips ist eine vielseitige und sichere Option, und darüber hinaus - billig. Obwohl diese Art von Aufständerung in der Regel schneller fertiggestellt ist als andere, kann eine solide Aufständerung jahrelang dienen. Unter den vielen Varianten gibt es z.B.:

  • Kalkzementputz (schmutz- und witterungsbeständig)
  • Silikon- oder Silikatputz (am haltbarsten)
  • Mineralputz mit Silikonfarbe (am schmutzbeständigsten)
  • Acrylputz (regenbeständig)

Denken Sie daran, dass Putze mit einer rauen oder porösen Oberfläche am leichtesten verschmutzen und glatte Putze leichter reißen. Es lohnt sich, Produkte mit Farbgarantie zu wählen.

Die Fassaden aus Ziegelsteinen sind auf jeden Fall haltbarer als die aus Putz, sie erfordern keine teure Instandhaltung und sie strahlen die Wärme der natürlichen Farben aus. Leider kommt es häufig zu Schäden an ihrer Oberfläche und zu Farbveränderungen. Es gibt drei Arten von Ziegeln:

  • Klinker (die haltbarsten)
  • Verblendziegel
  • Silikatziegel

Das Material für die Fassade muss frostbeständig sein und die Fugen müssen geschlossen sein.

Der Naturstein ist eines der langlebigsten Fassadenmaterialien, und wenn Sie wissen, wie man seine Oberfläche pflegt, wird er auch nach vielen Jahren noch gut aussehen. Die teuersten, witterungsbeständigsten und nicht saugfähigen sind Magmagesteine, die härtesten: harte Sandsteine, kristalliner Schiefer, Basalt und Granit. Das zuverlässigste Material für Steinfassaden ist der lokale Stein, der perfekt mit der Umgebung und dem Klima harmoniert. Die Kombination von Steinziegeln mit Fassadenputz ist die am häufigsten verwendete Methode zum Schutz von ein- und zweischichtigen Wänden im Einfamilienhausbau in Deutschland.

Schritt 21: Gestalten Sie Ihren Garten

Die Gestaltung und Anordnung des Gartens, sowie die Planung des Grundstücks rund um das Haus ist genauso wichtig wie der gesamte Hausbau. Denken Sie daran, dass der Garten eine Erweiterung des Hauses ist und das Haus selbst sein untrennbarer Teil ist.

Bereits bei der Gestaltung des gesamten Hauses sollte die Umgebung des Traumhauses berücksichtigt werden. Es lohnt sich, die vorhandenen Sträucher und Bäume auf dem Grundstück und das Grundstück selbst vor Baubeginn zu schützen und eine Schicht fruchtbaren Bodens vom Grundstück zu entfernen, um das Haus, die Terrasse und die Einfahrt zu bauen. Diese Erde kann dann zum Anlegen eines Gartens verwendet werden.

Um einen Garten anzulegen, nachdem das Haus bereits gebaut wurde, muss der Bauschutt, Unkraut und Müll entfernt werden. Wenn Sie ein größeres Grundstück haben, ist es eine gute Idee, es bis zu einer Tiefe von 15 cm zu pflügen und dann das Unkraut mit einer Egge herauszuziehen. Auf einem kleinen Grundstück können Sie mit einer Bodenfräse oder einem Spaten umgraben und das Unkraut selbst entfernen.

Bei der Gestaltung Ihres Gartens sollten Sie Elemente der Kleingartenarchitektur einplanen (z.B. Pavillon, unterirdische Anlagen). Dann sollten Sie an den geplanten Stellen Ruhezonen anlegen, einen Teich ausheben und das Gelände ebnen. Mischen Sie unfruchtbaren Untergrund nicht mit Humus. Verteilen Sie fruchtbaren Mutterboden an der Stelle, an der Sie pflanzen wollen. Sobald das Land eben ist, können Sie mit dem Abstecken von Wegen und Stellplätzen beginnen und schließlich eine Bewässerungsanlage (vorzugsweise automatisch) installieren. Der Rasen sollte im Frühjahr oder Ende August verlegt werden. Um sich möglichst natürlich in die Landschaft einzufügen, sollten Sie die Gestaltung des Gartens mit einheimischen Pflanzenarten und entsprechend den Gegebenheiten des Grundstücks gestalten.

Denken Sie daran, dass Sie, bevor Sie mit den Garten- und Bodenarbeiten beginnen, den Bereich unseres Grundstücks gründlich von den Resten von Schutt, Styropor und anderen Abfällen reinigen müssen, die während der Bauarbeiten angefallen sind. Sie sollten auch keine Abfälle auf dem Gelände vergraben, da durch Verrottung der Elemente und Erosionsprozesse der Boden später einstürzen kann.

Schritt 22: Einreichen der Anzeige über die Fertigstellung des Baus

Wenn Sie den Bau Ihres Traumhauses abgeschlossen haben, müssen Sie die letzten Formalitäten erledigen. Wenn Sie die gebauten vier Wände legal nutzen wollen, müssen Sie die Fertigstellung des Hauses anzeigen oder eine Baunutzungsgenehmigung von der Bauaufsichtsbehörde einholen.

Eine Anzeige der Baufertigstellung ist nur bei einfachen Einfamilienhäusern erforderlich (eine Besichtigung ist möglich, aber nicht erforderlich). Bei Mehrfamilienhäusern muss der Bauherr eine Nutzungsgenehmigung für das Gebäude einholen, die eine Abnahme erfordert.

Sie müssen innerhalb von 14 Tagen nach Abschluss aller Bauarbeiten eine Fertigstellungsanzeige einreichen, jedoch nicht früher als 21 Tage (Unterschiedlich in den einzelnen Bundesländern), bevor Sie das Gebäude nutzen. Sie fügen der Mitteilung bei:

  • Bestandsdokumentation des Vermessungsingenieurs über das Gebäude selbst und die Anschlüsse
  • das ursprüngliche Bauprotokoll
  • Protokolle von Tests und Prüfungen
  • Stellungnahme des Bauherrn zur ordnungsgemäßen Erschließung der angrenzenden Flächen
  • eine Erklärung des Bauleiters, dass die Errichtung des Bauobjekts mit der Planung und den Auflagen der Baugenehmigung sowie mit den verbindlichen Vorschriften und Normen übereinstimmt
  • eine Erklärung des Bauleiters, dass die Baustelle in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht worden ist
  • eine Kopie des Energieausweises des Hauses
  • Wenn während des Baus des Hauses Änderungen vorgenommen wurden, die sich nicht wesentlich von dem zuvor genehmigten Projekt unterscheiden, müssen wir auch eine Kopie der Zeichnungen des Hausprojekts mit den Änderungen beilegen.

Sie reichen eine Meldung bei der Bezirksbauaufsicht oder der Landesbauaufsicht ein. Bei der Einreichung dieser Mitteilung ist keine Steuer oder Gebühr erforderlich. Kopien der eingereichten Dokumente sollten vom Bauherrn aufbewahrt werden.

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