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Installation und Kosten eines automatischen Bewässerungssystems

Installation und Kosten einer automatischen Bewässerungsanlage

Die typische Art der Bewässerung, z.B. mit einem Gartenschlauch, wird zunehmend durch ein automatisches Bewässerungssystem ersetzt. Diese Lösung ist nicht billig, aber sie hat viele Vorteile.

Bei einem automatischen Bewässerungssystem wird der Garten mit Sprinklern, Mikro-Sprinklern oder Tropfleitungen bewässert, die nach Art der Bepflanzung ausgewählt werden. Die Bewässerung wird von einer entsprechend programmierten Steuereinheit kontrolliert.

Die automatische Bewässerung hat die folgenden Vorteile:

  • Das Bewässerungssystem muss quasi nicht bedient werden und spart somit Zeit, die wir sonst für die Bewässerung des Gartens aufwenden müssten
  • Es ermöglicht einen sparsamen Wasserverbrauch, sogar 40 % weniger im Vergleich zur herkömmlichen Bewässerung
  • Das System kann so programmiert werden, dass die richtige Wassermenge an die Pflanzen abgegeben wird
  • Bei längerer Abwesenheit wird trotzdem bewässert
  • Keine oberirdischen Rasensprenger und Schläuche liegen herum

Die automatische Bewässerungsanlage lohnt sich auch bei einem kleinen Garten von 300 m2. Sie kann die gesamte Fläche oder nur einen Teil davon, z. B. den Rasen, abdecken.

Wann und wie viel bewässern?

Pflanzen werden am besten früh am Morgen gegossen. Sie können eine automatische Bewässerungsanlage bereits ab 2 Uhr morgens starten. Das Gießen zu dieser Zeit hat seine Vorteile: Sie sparen Wasser, weil es langsamer verdunstet und Sie haben nicht das Problem des niedrigen Wasserdrucks, weil die Wasserversorgung nicht belastet wird.


Wann soll ein Bewässerungssystem installiert werden?

Es ist am besten, das automatische Bewässerungssystem zu installieren, bevor der Garten angelegt wird; der unterirdische Teil des Systems sollte nach den Erdarbeiten und vor den Bauarbeiten (wie dem Verlegen des Gartenpflasters oder dem Bau von Landschaftselementen) installiert werden. Die Installation des oberirdischen Teils des Systems (Sprinkler oder Tropfleitungen) erfolgt nach der Bepflanzung und der Verlegung des Rasens.

Die automatische Bewässerungsanlage kann auch in bereits angelegten Gärten montiert werden. Eventuell ist es notwendig, die dort befindlichen Objekte zu bearbeiten bzw. neu anzulegen.
Automatisches Bewässerungssystem
Automatisches Bewässerungssystem

Selber oder von einer Firma installieren lassen?

Die Planung und Installation einer automatischen Bewässerungsanlage ist recht komplex. Um Fehler zu vermeiden, ist es am besten, diese Arbeiten an Profis zu vergeben, wenn man wenig Zeit hat oder sich mit dem Thema Beregnung nicht auseinandersetzen möchte.

Wenn wir die Installation von einer professionellen Firma durchführen lassen, dann erhalten wir eine Funktions-Garantie. Wir können auch mit einem professionellen Service und einer kostenlosen Winter-Vorbereitung des Systems im ersten Jahr rechnen.

Wir werden wahrscheinlich weniger für den Einbau bezahlen, wenn wir auch in der Firma das Material, für die Installation der automatischen Bewässerung kaufen.


Wie installiert man ein Bewässerungssystem?

Wir beginnen damit, alle Teile des Bewässerungssystems auf dem Rasen auszulegen, an denen sie eingegraben werden sollen (so können wir sicherstellen, dass das System vollständig ist) und sie zu verbinden.

Dann werden die Rohre in 20-40 cm tiefe Nuten gelegt. Die Regner sollten auf einer 10 cm dicken Kiesschicht platziert werden. Tropfleitungen werden auf der Bodenoberfläche verlegt und mit einer Rindenschicht abgedeckt oder einige cm tief eingegraben. Der Schacht mit den Ventilen wird ebenfalls auf eine Kiesschicht gesetzt und dann mit Sand bedeckt, der anschließend verdichtet werden sollte. Denken Sie daran, dass der Boden gut nivelliert sein sollte.

Versenkregner von Hunter
Versenkregner von Hunter

Wenn das System innerhalb einer bestehenden Rasenfläche installiert wird, sollte die Grasnarbe vor dem Ausheben des Grabens geschnitten und an den Seiten verteilt werden (ein Streifen Gras kann auch mit einem Spaten entfernt werden) und nach dem Verfüllen des Grabens wieder eingesetzt werden.

Wenn alle Elemente des Systems installiert sind, müssen Sie die Regner einstellen (Einstellung des entsprechenden Bereichs) und die Steuerung programmieren. Bevor Sie die Nuten mit Systemkomponenten hinterfüllen, sollten Sie die Funktionstüchtigkeit überprüfen. Der Boden, mit dem Sie die Rillen verfüllt haben, sollte verdichtet sein (wenn Sie Wasser auf den Boden gießen, setzt er sich schneller ab).

Worauf Sie vor der Installation achten sollten:

  • Wasserdruck des Wasserspenders ermitteln (z.B. Wasserhahn)
  • das Sprengwasser immer vom Haus weg sprühen
  • die Wurfradien der Sprenger sollten sich immer überschneiden
  • genaue Längen-Planung der benötigten Rohr- bzw. Wasserleitungen
  • möglichst nur einen Hersteller innerhalb des Systems verwenden
  • ein guter Aufstellort für den Verteiler mit den Magnetventilen
  • Materialliste erstellen
  • Preise der Anbieter vergleichen

Was kostet ein Bewässerungssystem?

Bei einer Installation eines automatischen Bewässerungssystems (Material und Arbeit) in einen Garten mit ca. 1.000 m2 sind mit Kosten von ca. 5.000-7.000 Euro zu rechnen. Die Kosten sind abhängig von der Größe des Grundstücks seiner Grundstücks-Form und die Art der Wasserquelle.

Die Kosten der Materialien, die für das automatische Bewässerungssystem benötigt werden, belaufen sich auf 20 Euro/m2 (z.B. die Kosten für einen Regner betragen 15-50 Euro).

Für den Steuerkasten und die Magnetventile muss mit ca. 500 Euro gerechnet werden.

Steuerkasten von Rainbird
Steuerkasten von Rainbird

Hinweis: Es lohnt sich, für die automatische Gartenbewässerung einen separaten Zähler für das Leitungswasser einzurichten, damit Sie nicht für die Ableitung des so verbrauchten Wassers in die Kanalisation bezahlen müssen.


Was benötige ich für ein Bewässerungssystem?

Welche teile und Materialien benötigt man für den Bau eines unterirdischen verlegten Bewässerungssystems?

  • Regner (Versenkregner, Sprühdüsen, Tropfrohre)
  • Versorgungsleitung: PE-Rohre und Fittinge (Versorgung mit Wasser)
  • Wasseranschluss (Hauswasser, Brunnen oder Regenwassertank)
  • Steuereinheit (Steuert das System)
  • Regensensor
  • Magnetventilkasten mit Magnetventile

Es gibt zwei Arten von Sprinklern: Die erste Typ wird an der Boden-Oberfläche und der zweite unterirdisch im Boden installiert. Die ersteren können wir leicht warten und anordnen, die zweiten befinden sich dauerhaft unter der Erde. Wenn die Sprinkler mit Wasserdruck versorgt werden, fahren sie heraus und besprühen den gewünschten Bereich. Wenn sie ihre Arbeit beendet haben, ziehen sie sich wieder in ihre Gehäuse zurück.

Worauf bei den Sprinklern für die Bewässerung achten?

Der Sprühwinkel der Düsen reicht von 15° bis 360° und kann fest oder einstellbar sein. Die Bewässerungsreichweite eines Regnerkopfes beträgt je nach Modell von 50cm bis zu 25m.

Die Sprüh-Köpfe sind in der Regel aus Metall. Der Sprüh-Kopf kann 5-30 cm über die Oberfläche des Bodens hinausragen. Der Wasserstrom wird nur in eine Richtung (fester Kopf), rundherum (rotierend) oder in einem Pendel (Sektor) geleitet. Es gibt auch spezielle Köpfe, die für enge Bereiche ausgelegt sind.

Fest installierte Regner, deren Sprüh-Köpfe sich nicht einziehen, werden meistens in Büschen, Blumenbeeten und überall dort platziert, wo kein Rasenmäher hinkommt.

Wie pflegt man eine automatische Bewässerungsanlage?

Im Frühjahr, vor der Inbetriebnahme der Anlage, reinigen Sie die Düsen und stellen Sie die Reichweite der Regner ein und führen Sie eine Inspektion der Elektroventile durch. Verunreinigungen im Wasser haben einen negativen Einfluss auf verschiedene Teile des Systems.

Schalten Sie die Anlage im Herbst aus und schützen Sie sie durch Einbau vor Frost: Ablassventile, die nach jedem Bewässerungszyklus Wasser aus dem System ablassen. Die Ventile werden an der tiefsten Stelle der Installation innerhalb eines bestimmten Abschnitts platziert.

Jeder Abschnitt entspricht einem Ventil, einen Kompressor, der Druckluft durch das System bläst, um Restwasser aus den Leitungen zu entfernen.

Achten Sie darauf, dass aus den Düsen kein zu hoher Wasserstrahl kommt, da sonst Erde wegegespült und die Pflanzenhälse freigelegt werden können. leicht fließendes Wasser kann besser in die Böden eindringen.

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