Küchenfronten erneuern: Kosten, Methoden und Anleitung 2026

Folieren, lackieren oder neue Fronten? Der Vergleich mit echten Preisen, drei Schritt-für-Schritt-Anleitungen und den Punkten, an denen Küchenprojekte typischerweise scheitern.

Last updated on Aug. 26, 2026

Veröffentlicht am Aug. 26, 2026

Die Küche funktioniert, die Geräte laufen, die Arbeitsplatte ist in Ordnung – nur die Fronten sehen aus wie 2009. Genau in dieser Situation stellt sich die Frage, ob es wirklich eine neue Küche sein muss. Die Antwort lautet in den meisten Fällen nein: Korpus, Anschlüsse und Auszüge halten problemlos zwanzig Jahre und mehr, während die Optik nur an den Türen und Schubladenblenden hängt.

Küchenfronten erneuern kostet je nach Weg zwischen 150 und 3.500 Euro und dauert zwischen einem Wochenende und zwei Wochen. Damit du nicht in die typischen Fallen läufst, kommt hier zuerst die Entscheidungsgrundlage mit echten Zahlen – und danach die Anleitungen für die drei Wege, die sich in der Praxis bewährt haben.

Die vier Wege im direkten Vergleich

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MethodeKosten Küche mit 15 FrontenZeitaufwandHaltbarkeitGeeignet für
Klebefolie150–400 €1–2 Tage3–8 JahreMietküchen, Zwischenlösung, glatte Fronten
Lackieren250–600 €4–7 Tage inkl. Trocknung8–15 JahreMassivholz, lackierte MDF, Rahmenfronten
Neue Fronten auf altem Korpus900–3.500 €2–5 Tage15–25 JahreSolider Korpus, Standardmaße
Komplett neue Küche5.000–20.000 €2–6 Wochen inkl. Lieferzeit20+ JahreDefekter Korpus, neuer Grundriss

Die kurze Entscheidungshilfe: Wackelt der Korpus, sind die Rückwände aufgequollen oder die Auszüge ausgeschlagen, lohnt kein Frontentausch. Ist die Substanz in Ordnung – und das ist sie bei Küchen bis etwa 20 Jahren meistens – bringt der Frontentausch bei einem Bruchteil der Kosten fast denselben optischen Effekt.

Kosten im Detail

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PositionEinheitca. Preis
Möbelfolie, einfache Qualitätje m²8–15 €/m²
Möbelfolie, Markenware mit Luftkanälenje m²20–45 €/m²
Haftgrund für Kunststofffronten750 ml18–35 €
Möbellack, seidenmatt, 2K2,5 l45–90 €
Möbellack, 1K Acryl2,5 l25–50 €
Austauschfront Melamin, Standardmaßje Stück15–40 €
Austauschfront Folie matt oder Hochglanzje Stück30–90 €
Austauschfront lackiert oder furniertje Stück70–220 €
Front nach Maß gefertigtje m²180–450 €/m²
Topfband Standard 35 mmje Stück3–9 €
Griffeje Stück3–25 €
Arbeitsplatte tauschen, Laminatje lfd. m40–120 €/lfd. m
Schreiner, Aufmaß und MontageStundensatz55–95 €/h
Komplettpaket neue Fronten mit MontageKüche mit 15 Fronten1.800–5.000 €

Ein Punkt, der beim Kalkulieren regelmäßig übersehen wird: Wenn du auf neue Fronten umstellst, brauchst du fast immer auch neue Griffe – und damit neue Bohrungen. Die alten Löcher sind selten dort, wo sie beim neuen Design sein sollen. Rechne 50 bis 200 Euro extra ein.

Welche Methode zu deiner Front passt

Der entscheidende Faktor ist das Material deiner vorhandenen Fronten. Nicht jede Methode funktioniert auf jedem Untergrund, und hier entstehen die meisten Enttäuschungen.

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Vorhandene FrontFolierenLackierenEmpfehlung
Melamin, glatt mattSehr gutGut mit HaftgrundFolieren
Kunststofffolie, glattGutNur mit SpezialhaftgrundFolieren
Hochglanz, Acryl oder LackProblematischGut nach AnschleifenLackieren oder tauschen
Massivholz, lackiertSchlechtSehr gutLackieren
Massivholz, geöltSchlechtGut nach AbschliffLackieren oder ölen
Rahmenfront mit ProfilSehr schlechtSehr gutLackieren
Fräsungen oder KassettenSehr schlechtGut, aufwendigLackieren oder tauschen
Front bereits aufgequollenZwecklosZwecklosTauschen

Und jetzt der ehrliche Teil, den Folienhersteller nicht groß bewerben: Auf Hochglanzfronten hält Klebefolie deutlich schlechter, als es die Produktbeschreibung vermuten lässt. Hochglanzoberflächen sind extrem glatt und oft mit Trennmitteln behandelt, die aus der Produktion stammen. Der Kleber findet dort kaum Halt. Anschleifen zerstört wiederum genau die Oberfläche, auf der die Folie liegen soll. Dazu kommt, dass Hochglanzfolie jede kleinste Unebenheit und jedes Staubkorn sichtbar macht. In der Praxis lösen sich die Kanten bei diesen Fronten häufig schon nach ein bis zwei Jahren, besonders über Spülmaschine und Herd, wo Wärme und Dampf am Klebstoff arbeiten.

Ähnlich sieht es bei profilierten Fronten aus: Folie lässt sich nicht sauber in Fräskanten legen. Was auf dem Foto im Onlineshop nach fünf Minuten Arbeit aussieht, wird an einer Kassettenfront zur Geduldsprobe mit mäßigem Ergebnis.

Anleitung 1: Fronten folieren

Folieren ist der schnellste Weg und der einzige, der sich vollständig rückgängig machen lässt – für Mietwohnungen ein starkes Argument.

  1. Fronten abnehmen und beschriften. Topfbänder lassen sich meist mit einem Hebel oder einer Schraube lösen. Klebe auf die Rückseite jeder Tür einen Zettel mit der Position. Nach dreißig ausgebauten Fronten weiß niemand mehr, welche wohin gehört.
  2. Griffe demontieren. Auch Bohrlöcher, die du wiederverwenden willst, werden überklebt und später von hinten durchstochen.
  3. Gründlich reinigen. Küchenfronten tragen einen unsichtbaren Fettfilm, besonders über dem Herd. Erst mit Spülmittel, dann mit Brennspiritus oder Silikonentferner abreiben. Dieser Schritt entscheidet über die Haltbarkeit mehr als alles andere.
  4. Kanten anschleifen. Mit 240er Schleifpapier nur die Kantenbereiche leicht mattieren. Staub restlos entfernen.
  5. Zuschneiden. Folie mit etwa drei Zentimetern Überstand pro Seite zuschneiden. Auf der Rückseite der meisten Folien ist ein Raster aufgedruckt, das hilft.
  6. Aufbringen. Trägerpapier an einer Kante etwa fünf Zentimeter abziehen, Folie ansetzen, mit dem Rakel von der Mitte zu den Seiten arbeiten und dabei das Trägerpapier fortlaufend nachziehen. Nie die ganze Folie auf einmal ablösen.
  7. Blasen behandeln. Markenfolien haben Luftkanäle im Kleber, bei ihnen lassen sich Blasen zum Rand ausstreichen. Bei einfacher Folie hilft nur, mit einer feinen Nadel einzustechen und flach auszustreichen.
  8. Kanten umschlagen. Ecken diagonal einschneiden, Folie um die Kante ziehen und auf der Rückseite andrücken. Mit einem Föhn auf niedriger Stufe wird die Folie geschmeidig und legt sich in Radien.
  9. Kanten nacherwärmen. Nach dem Verkleben alle Umschläge nochmals kurz mit dem Föhn erwärmen und andrücken. Das setzt den Kleber und ist der Schritt, der über Jahre entscheidet.
  10. 24 Stunden ruhen lassen, dann Griffe montieren und Fronten einhängen.

Anleitung 2: Fronten lackieren

Lackieren dauert länger, ergibt aber ein Ergebnis, das man nicht als Nachbesserung erkennt – vorausgesetzt, du hältst dich an die Trocknungszeiten.

  1. Ausbauen, beschriften, entfetten wie beim Folieren. Bei Küchenfronten ist Silikonentferner der bessere Reiniger als Spiritus allein.
  2. Anschleifen. Kunststoff- und Melaminfronten mit 180er bis 240er Korn gleichmäßig mattieren, bis kein Glanz mehr zu sehen ist. Lackierte Holzfronten mit 180er. Ecken und Profile von Hand, nicht mit der Maschine – dort schleifst du sonst durch.
  3. Staub entfernen. Absaugen, dann mit einem Staubbindetuch nachwischen. Ein einziges Korn ist im fertigen Lack sichtbar.
  4. Haftgrund auftragen. Auf Melamin und Kunststoff ist ein spezieller Haftgrund zwingend – normale Grundierung hält dort nicht. Dünn und gleichmäßig auftragen, Trocknungszeit einhalten.
  5. Zwischenschliff. Mit 320er Korn ganz leicht überschleifen, entstauben.
  6. Erste Lackschicht. Mit Schaumstoffwalze für glatte Flächen und Pinsel für Profile arbeiten, oder mit dem Farbsprühsystem. Dünn auftragen. Zu dick aufgetragener Lack läuft an den Kanten und bleibt monatelang weich.
  7. Zweite und gegebenenfalls dritte Schicht mit Zwischenschliff. Zwei dünne Schichten sind einer dicken immer überlegen.
  8. Aushärten lassen. Hier liegt der Fehler, der die meisten Projekte ruiniert: Lack ist nach wenigen Stunden staubtrocken, aber erst nach 7 bis 21 Tagen durchgehärtet. Wer die Fronten nach zwei Tagen einhängt und schließt, klebt die Türen an den Dichtungspuffern fest und reißt beim nächsten Öffnen den Lack ab. Fronten liegend und mit Abstand lagern, bis der Lack sich hart und kühl anfühlt und nicht mehr nach Lösemittel riecht.

Zur Lackwahl: Wasserbasierte 1K-Acryllacke sind geruchsarm und einfach zu verarbeiten, aber weniger kratzfest. 2K-Lacke mit Härter ergeben eine deutlich robustere Oberfläche, verlangen dafür zügiges Arbeiten innerhalb der Topfzeit und gute Belüftung. Für Küchenfronten, die täglich benutzt werden, ist 2K die Investition wert. Wenn du ohnehin gerade streichst, lohnt ein Blick auf die Wandflächen – Grundlagen dazu stehen unter Wände streichen.

Anleitung 3: Neue Fronten kaufen und montieren

Der beste optische Effekt, der höchste Aufwand beim Planen. Und hier lauert der Irrtum, der am meisten Geld kostet.

Küchenmaße sind nicht standardisiert. Es kursiert die Vorstellung, alle Küchen folgten demselben Raster und man könne Fronten beliebig kombinieren. Das stimmt nur eingeschränkt. Zwar liegen Korpusbreiten meist bei 30, 40, 45, 50, 60, 80 oder 90 Zentimetern, aber Frontmaße, Fugenbreiten, Bohrbilder und Scharniersysteme unterscheiden sich zwischen Herstellern erheblich. Ein Frontmaß von 596 statt 597 Millimetern ergibt über eine Küchenzeile eine sichtbar ungleichmäßige Fugenlinie. Und Fronten für ein bestimmtes System sind selten auf ein anderes übertragbar.

So gehst du vor:

  1. Hersteller identifizieren. Schau auf die Innenseite der Korpusse und auf die Scharniere. Oft steht dort ein Aufkleber oder eine geprägte Marke. Mit dieser Information findest du bei Ersatzteilhändlern passgenaue Fronten.
  2. Jede Front einzeln messen. Nicht rechnen, nicht schätzen, nicht vom Korpus ableiten. Höhe, Breite und Dicke jeder Tür und jeder Schubladenblende auf den Millimeter notieren, dazu die Position.
  3. Bohrbild aufnehmen. Miss den Abstand der Topfbandbohrungen von der Oberkante und vom Frontrand, dazu den Durchmesser (meist 35 Millimeter) und den Randabstand des Bohrlochmittelpunkts (meist 3 bis 6 Millimeter). Fotografiere die Rückseite einer Tür mit Zollstock im Bild.
  4. Scharniertyp bestimmen. Aufliegend, teilaufliegend oder innenliegend – das ist entscheidend und lässt sich an der Kröpfung des Scharnierarms ablesen.
  5. Muster bestellen. Farben und Oberflächen wirken am Bildschirm anders. Ein Musterstück für wenige Euro verhindert eine teure Fehlbestellung, besonders bei Weißtönen – die Bandbreite zwischen Reinweiß, Cremeweiß und Alpinweiß ist größer, als man denkt.
  6. Bei Unsicherheit Aufmaß beauftragen. Ein Schreiner nimmt Maß und übernimmt die Gewährleistung für die Passung. Bei 55 bis 95 Euro Stundensatz kostet das Aufmaß meist 100 bis 250 Euro und ist gegenüber einer Fehllieferung von 1.500 Euro gut angelegt.
  7. Montieren. Neue Topfbänder einsetzen, Fronten einhängen, dann in drei Achsen justieren: seitlich, in der Höhe und in der Tiefe. An jedem modernen Topfband gibt es dafür Schrauben. Nimm dir Zeit für die Fugen – eine gleichmäßige Fuge von drei bis vier Millimetern ist das, was den professionellen Eindruck ausmacht.

Griffe, Scharniere und die kleinen Dinge

Wer schon dabei ist, sollte drei Kleinigkeiten mitmachen, die überproportional viel bringen:

  • Topfbänder erneuern. Ein Satz moderner Scharniere mit gedämpftem Selbsteinzug kostet 3 bis 9 Euro pro Stück und verändert das Gefühl beim Bedienen der Küche mehr als jede neue Front.
  • Dämpfer für Schubladen nachrüsten. Aufsteckdämpfer für gängige Auszugssysteme gibt es für wenige Euro.
  • Sockelblenden und Abschlussleisten tauschen. Sie sind meist stark abgenutzt, kosten wenig und fallen im Gesamtbild auf.
  • Fugensilikon an der Arbeitsplatte erneuern. Vergilbtes Silikon macht jede noch so gute Frontarbeit zunichte. Wie du die alte Fuge sauber entfernst, steht unter Silikon entfernen.

Was oft schiefgeht

  • Nicht entfettet. Der häufigste Grund, warum sich Folie oder Lack nach Monaten löst.
  • Fronten zu früh eingehängt. Lack braucht Wochen zum Durchhärten, nicht Stunden.
  • Nur eine Front gemessen und den Rest hochgerechnet. Küchen enthalten fast immer Sondermaße an Enden und Ecken.
  • Über dem Herd nicht verstärkt. Die Fronten neben Herd und Spülmaschine sind Hitze und Dampf ausgesetzt. Dort löst sich Folie zuerst. Ein zusätzlicher Kantenschutz oder besser der Verzicht auf Folie an diesen Positionen lohnt sich.
  • Falsche Griffbohrungen. Immer mit einer selbstgebauten Bohrschablone aus einer Sperrholzleiste arbeiten, nie frei anzeichnen.
  • Elektrische Anschlüsse ignoriert. Wer bei der Gelegenheit Geräte tauscht, sollte prüfen, ob die Absicherung passt. Anhaltspunkte liefert der Beitrag zu Elektrik erneuern.

Wenn du am Ende feststellst, dass auch der Boden nicht mehr passt, lohnt der Blick auf Fußboden verlegen – und wenn Fliesenspiegel oder Bodenfliesen stören, ist Bodenfliesen streichen eine erstaunlich haltbare Alternative zum Herausstemmen. Wer ohnehin größer denkt, findet unter Bad renovieren: Kosten eine vergleichbare Kostenaufstellung für den anderen Nassbereich.

Häufige Fragen zum Küchenfronten erneuern

Was kostet es, Küchenfronten zu erneuern?
Für eine typische Küche mit 15 Fronten liegen die Materialkosten beim Folieren bei 150 bis 400 Euro, beim Lackieren bei 250 bis 600 Euro. Neue Fronten auf dem alten Korpus kosten 900 bis 3.500 Euro je nach Ausführung, mit Montage durch einen Betrieb 1.800 bis 5.000 Euro. Zum Vergleich: Eine komplett neue Einbauküche beginnt bei etwa 5.000 Euro und liegt im Mittelfeld bei 10.000 bis 20.000 Euro.

Wie lange hält Klebefolie auf Küchenfronten?
Bei guter Markenfolie, sauber entfetteten glatten Fronten und ordentlich nacherwärmten Kanten sind fünf bis acht Jahre realistisch. An Hochglanzfronten sowie neben Herd und Spülmaschine deutlich weniger – dort lösen sich Kanten oft schon nach ein bis zwei Jahren.

Kann ich Küchenfronten lackieren, ohne sie auszubauen?
Technisch ja, sinnvoll nein. Im eingebauten Zustand kommst du nicht an die Kanten, Lack läuft an senkrechten Flächen, und der Sprühnebel verteilt sich in der ganzen Küche. Der Ausbau kostet eine halbe Stunde und verbessert das Ergebnis erheblich.

Lohnt sich der Frontentausch gegenüber einer neuen Küche?
Wenn Korpus, Auszüge und Arbeitsplatte in Ordnung sind, fast immer – du zahlst zwischen einem Zehntel und einem Drittel und bekommst optisch fast dasselbe Ergebnis. Nicht mehr lohnend wird es, wenn du den Grundriss ändern willst, mehrere Geräte gleichzeitig fällig sind oder die Korpusse Wasserschäden haben.

Bekomme ich Ersatzfronten für meine alte Küche?
Häufig ja. Spezialisierte Onlinehändler fertigen Fronten nach Maß mit passendem Bohrbild, und für verbreitete Systeme gibt es Nachbauten. Wichtig ist, dass du Hersteller, Scharniersystem und exakte Maße kennst. Bei sehr alten oder ausgefallenen Systemen ist die Maßanfertigung beim Schreiner der Weg – dann liegst du bei 180 bis 450 Euro pro Quadratmeter.

Welche Folie ist die richtige?
Nimm eine selbstklebende Möbelfolie mit Luftkanaltechnik von einem Markenhersteller. Sie kostet mit 20 bis 45 Euro pro Quadratmeter das Zwei- bis Dreifache der Billigware, lässt sich aber ohne Blasen verarbeiten und wieder ablösen, ohne den Untergrund zu beschädigen. Bei Küchen ist zusätzlich auf Wasser- und Fettbeständigkeit zu achten.

Muss ich neue Griffe kaufen?
Nicht zwingend, aber meistens sinnvoll. Wenn du neue Fronten bestellst, sind die alten Bohrlöcher selten an der passenden Stelle. Kalkuliere 3 bis 25 Euro pro Griff. Wer Bohrungen vermeiden will, kann grifflose Fronten mit Griffleiste oder Push-to-open-Beschlägen wählen.

Wie lange dauert das Projekt insgesamt?
Folieren schaffst du an einem langen Wochenende. Lackieren dauert mit Trocknungszeiten vier bis sieben Tage reine Arbeitszeit, plus zwei bis drei Wochen, in denen die Fronten noch schonend behandelt werden sollten. Neue Fronten hängen an der Lieferzeit: Aufmaß und Bestellung eine Woche, Fertigung zwei bis sechs Wochen, Montage ein bis zwei Tage.

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