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Ein Haus in Berlin bauen

Wohnträume realisieren und Werte generieren - Bauen in Berlin

Freiräume gewinnen, keine Miete bezahlen und keinem Kündigungsrisiko ausgesetzt sein - viele Menschen haben den Traum, ein Eigenheim in Berlin zu bauen. Steigende Mietpreise machen den Bau eines eigenen Hauses auf langfristige Sicht zur attraktiven Alternative. Im Gegensatz zum Kauf einer Eigentumswohnung bietet ein Haus die Möglichkeit, einen eigenen Garten zu besitzen und sich in noch stärkerem Maße selbst zu verwirklichen, was den Innenausbau, die Ausstattung und das Wohnambiente betrifft.

Wohnwünsche in der Hauptstadt wahr werden lassen

Ob Massivhaus oder Holzhaus - mit dem Bau einer eigenen Immobilie in Berlin werden Wohnwünsche wahr. Nachhaltiges Bauen und barrierefreies Bauen sind die zentralen Themen, wenn es um die Planung eines Hauses geht. In einigen Fällen schließen sich gleichgesinnte Bauherren zusammen und realisieren in gemeinsamer Anstrengung Mehrfamilienhäuser, die hohe Standards hinsichtlich Bauökologie, Smart Home und Barrierefreiheit erfüllen sowie durch interessante architektonische Lösungen punkten - beispielsweise hinsichtlich nicht einsehbarer Terrassen für jede Wohneinheit. Die beliebtesten Hausformen im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser sind der Satteldach-Klassiker gefolgt vom modernen Flachdach. Bauherren mit hohem Umweltbewusstsein, die Wert auf schadstofffreies Bauen legen, bevorzugen ein Holzhaus vor einem Massivhaus - unabhängig, ob es sich um ein Doppelhaus, Reihenhaus oder frei stehendes Ein- und Mehrfamilienhaus handelt.

In Berlin ist eine dynamische Preisentwicklung mit steigender Tendenz

Der qm Preis für die Wohnfläche ist in Berlin mit durchschnittlich 1800 Euro verhältnismäßig hoch, sodass rund 50 Prozent der Neubauten unter 125 qm Wohnfläche aufweisen. Hinzu kommen Baunebenkosten und Kosten für das Grundstück. Die Nachfrage bestimmt den qm Preis in Berlin. Dieser hat sich innerhalb des letzten Jahrzehnts in den meisten Bezirken Berlins mehr als verdoppelt.

qm Preis für die Wohnfläche ist in Berlin mit durchschnittlich 1800 Euro verhältnismäßig hoch

Die Hauptstadt ist ein Eldorado für Investoren. Es ist kaum verwunderlich, dass laut dem Statistischen Bundesamt die Preise für Bauland in Berlin im Bundesdurchschnitt am höchsten sind. 1.328 Euro mussten Interessenten im Durchschnitt pro qm Grundstücksfläche in der Hauptstadt bezahlen. Entscheidend ist die Wahl des Stadtviertels. Wer sich beispielsweise für ein Grundstück in guter Wohnlage in Spandau interessiert, muss mit Bodenpreisen zwischen 500 und 670 Euro pro qm rechnen.

Beliebteste Viertel in Berlin für Baufamilien

Der qm Preis in Berlin ist abhängig von der gewählten Wohnlage. Zu den beliebtesten Vierteln für junge Familien zählen nicht überraschend Pankow und Spandau. Vor allem Familien zieht es in die Randbezirke Berlins, wo das Leben ruhiger abläuft als im quirligen Stadtzentrum. Wunderschöne Natur sowie zahlreiche Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene bieten ein hohes Maß an Lebensqualität. Sämtliche infrastrukturellen Einrichtungen des täglichen Lebens - wie Ärzte, Apotheken, Kitas, Kindergärten, Schulen, Supermärkte und weitere Geschäfte des täglichen Bedarfs - befinden sich in der Nähe bzw. sind unkompliziert mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Aber auch Steglitz-Zehlendorf, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick sind Hotspots für Baufamilien.

Aufgrund der dynamischen Entwicklung ist Spandau im Moment das spannendste Viertel für Bauherren. Modernste Arbeitswelten - wie in der neu entstehenden Siemensstadt mit einer Größe von rund 100 Fußballfeldern - und Einkaufen auf dem Bauernhof sind in Spandau kein Problem. Zudem gibt es aufgrund stillgelegter Industrien viel freie Fläche, die kontinuierlich für das Bauen von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern erschlossen wird. Pankow dagegen besticht durch wunderschöne Architektur, Kleinstadtcharme und eine ausgezeichnete Anbindung nach Mitte. Für viele Familien ist es ein Traum, ein Baugrundstück in Pankow zu erwerben bzw. eine Bestandsimmobilie zu sanieren und durch einen modernen Anbau zu ergänzen.

Viele junge Familien entscheiden sich für den Bau eines Eigenheims in den Kleinstädten im Speckgürtel von Berlin und nehmen - aufgrund niedrigerer Grundstückspreise - bewusst die Kosten und Zeiten für das Pendeln zum Arbeitsplatz in der City in Kauf bzw. Arbeiten an einigen Tagen der Woche im Homeoffice. Am Stadtrand und im Speckgürtel rund um Berlin sind die Grundstücksflächen großzügiger bemessen, sodass sich Stellflächen für mehrere Autos realisieren lassen - sei es als Freistellplatz, Carport oder Garage.

Ein Haus bauen in Brandenburg
Das große und abwechslungsreiche Bundesland ist zählt zu den günstigeren Optionen für Bauherren. Für den Grundstückspreis ermittelte das statistische Bundesamt einen Mittelwert von 125 Euro pro Quadratmeter

Der Blick in die Zukunft - barrierefreies Bauen

Bauherren, die planen bis ins hohe Alter in ihrem Haus zu bleiben, sollten barrierefreies Bauen in Betracht ziehen. Auch im Falle eines Wiederverkaufs erhöht Barrierefreiheit den Wert und die Attraktivität der Immobilie. Die beste Bauform, um im Alter oder im Falle eingeschränkter Mobilität unabhängig zu sein, ist ein Bungalow. Leider bietet nicht jedes Grundstück ausreichend Platz für diesen praktischen, eingeschossigen Haustyp, der bei geeignetem Grundstück komplett ohne Treppen auskommt. Die durchschnittlichen Kosten für einen Bungalow liegen bei 1650 bis 2200 Euro pro qm - ohne Grundstück. Ein Bungalow als Holzhaus ist in der Regel - bei vergleichbarer Ausstattung - teurer als in massiver Bauweise.

Der komfortable Weg zum Eigenheim - schlüsselfertig bauen

Wer sich kurzfristig für den Bau eines Hauses entscheidet, so schnell wie möglich einziehen möchte oder sich aufgrund Zeitmangels möglichst wenig mit dem Hausbau beschäftigen möchte, bevorzugt es, schlüsselfertig zu bauen. Diese komfortable Art des Hausbaus ist sowohl für individuell geplante Architektenhäuser möglich als auch für sogenannte Fertighäuser. Interessierte Bauherren genießen den Vorteil, dass sie im Fertighaussektor zahlreiche Musterhäuser von Bauunternehmen besichtigen können.

Anders als am 3D-Modell erhalten sie einen realistischen Eindruck von den Größenverhältnissen und der Raumsituation. Findet nach einer positiven Kaufentscheidung die Bemusterung vor Ort im Haus statt, lässt sich die Wirkung der einzelnen Materialien in den zukünftigen Räumlichkeiten beurteilen - lediglich der Lichteinfall ist unterschiedlich. Es gibt Fertighaus-Unternehmen, die Bauherren sogar anbieten, im favorisierten Musterhaus zur Probe zu schlafen.

Niedrigere Bau- und Energiekosten mit einem Doppelhaus

Um Kosten zu sparen, ist ein Doppelhaus eine Alternative, die es lohnt, in Betracht zu ziehen. Dadurch, dass kein Abstand zum Nachbargrundstück einzuhalten ist, darf die Grundstücksfläche - trotz Garage und Außenstellplatz - kleiner sein. Die Baukosten sind durchschnittlich um rund 30-40 Euro pro qm niedriger, da im Vergleich zu einem frei stehenden Haus, die Trennwand zum Nachbarhaus keine Fenster und Türen sowie keinen Außenputz besitzt. Auch der Dachstuhl wird geteilt.

Weiteres Einsparungspotential ergibt sich durch die Wahl gleicher Produkte wie Fenster, Haustüren und Bodenbeläge. Wer ausreichend Geld zur Verfügung hat, kann das freigewordene Budget auf Wunsch in eine hochwertigere Innenausstattung investieren. Alles, was fest verbaut ist, lässt sich im Nachhinein nur mit großem Aufwand verändern. Durch die gemeinsam mit dem Nachbarn genutzte Wand geht Wärme nicht nach außen verloren. In der Folge sind die Heizkosten einer Doppelhaushälfte geringer. Es ist wichtig, auf eine gute Schallisolierung der geteilten Wand zu achten, um Konflikte hinsichtlich Lärm zu vermeiden.

Die richtige Finanzierung wählen

Rund 1800 Euro an reinen Baukosten für die Immobilie beträgt im Durchschnitt der qm Preis für die Wohnfläche in Berlin. In den letzten Jahren sind die Kosten für Handwerker - aufgrund der hohen Auslastung und Nachfrage im Bausektor - stark angestiegen. Durch Eigenleistungen können Bauherren Geld sparen. Zudem rechnen Banken Eigenleistungen als Eigenkapital an. 10 bis 20 Prozent Eigenkapital zuzüglich 12 Prozent Nebenkosten - beispielsweise für die Grunderwerbssteuer und Notar - sollten Baufamilien in der Lage sein, aus eigener Tasche zu bezahlen.

Die restliche Bausumme ist über einen Kredit finanzierbar. Es lohnt sich, zwischen unterschiedlichen Anbietern zu vergleichen und mehrere Kreditinstitute zu konsultieren. Die Höhe der Zinsen liegt aktuell im Durchschnitt bei rund einem Prozent - ist jedoch in hohem Maße abhängig vom zur Verfügung stehenden Eigenkapital, der Tilgungsrate sowie der Dauer der gewünschten Zinsbindung. Zusätzliche Anreize bieten günstige Darlehen und Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen sowie die Nutzung erneuerbarer Energien. Familien mit Kindern erhalten Baukindergeld.

Fazit - Berlin hat Baustil

Bauherren, die beabsichtigen, in der Hauptstadt zu bauen, müssen einige Hürden überwinden und aus der Vielzahl der Möglichkeiten, diejenigen wählen, die den eigenen Ansprüchen am besten gerecht werden. Im Zweifelsfall hilft ein guter Architekt, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ist der Traum Eigenheim realisiert, besitzen Berliner Immobilieneigentümer in guten Wohnlagen eine hervorragende Altersvorsorge bzw. Geldanlage, deren Wert in den nächsten Jahren nach aktuellem Kenntnisstand weiter steigen wird.

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