Porotonsteine – Maße, Preise, Nachteile und alles zum Bauen 2026

Was kosten Porotonsteine, welche Maße gibt es und was sind die echten Nachteile? Alles zu U-Werten, Dübeln, Palettenpreisen und dem Vergleich mit Ytong.

Last updated on Apr. 15, 2026

Veröffentlicht am Juni 28, 2020

Das Massivhaus mit Porotonsteine bauen?

Wer ein Massivhaus plant oder eine Außenwand saniert, kommt an Porotonsteinen kaum vorbei. Sie zählen seit Jahrzehnten zu den meistverwendeten Wandbaustoffen in Deutschland – und das aus guten Gründen. Dieser Ratgeber erklärt, was Porotonsteine genau sind, welche Maße und Formate es gibt, was eine Palette kostet und wo die echten Nachteile liegen, die beim Kauf bedacht werden sollten.


Was sind Porotonsteine?

Porotonstein ist kein Freiname, sondern eine geschützte Markenbezeichnung für einen bestimmten Typ von Hochlochziegeln. Der Name leitet sich aus dem lateinischen „porosus" (porös) und dem deutschen Wort Ton ab – und beschreibt damit genau das Wesentliche: Es handelt sich um aus Ton gebrannte Hohlblockziegel, deren Rohmasse vor dem Brand mit organischen Zuschlägen wie Sägemehl oder Papierfasern versetzt wird. Beim Brennvorgang verbrennen diese Zuschläge und hinterlassen ein engmaschiges Netz aus Mikroporen, das dem Stein seine charakteristischen Dämmeigenschaften verleiht.

Das Ergebnis ist ein Ziegel, der deutlich leichter als ein massiver Backstein ist, dabei aber ähnliche Tragfähigkeit erreicht und deutlich bessere Wärmedämmwerte mitbringt. Die Marke Poroton gehört zum österreichischen Konzern Wienerberger, der in Deutschland über Lizenzpartner produzieren lässt.


Porotonsteine Maße – welche Formate gibt es?

Die Maße von Porotonsteinen folgen einem normierten System, das auf dem deutschen Ziegelformat aufbaut. Die Breite des Steins entspricht dabei der geplanten Wandstärke. Gängige Formate im Überblick:

Porotonsteine 11,5 (Normalformat NF, 240 x 115 x 71 mm): Das klassische Ziegelformat, geeignet für Innenwände und nicht tragende Trennwände. Mit 11,5 cm Wandstärke bietet dieser Stein keine nennenswerte Wärmedämmung und wird im Außenwandbereich praktisch nicht verwendet.

Porotonsteine 17,5 (240 x 175 x 238 mm): Ein häufig genutztes Format für Innenwände mit etwas höherem Schallschutzanspruch oder als zweite Schale bei zweischaligem Mauerwerk. Der U-Wert liegt abhängig vom Steintyp bei etwa 0,52 bis 0,65 W/(m²K) – für Außenwände ohne Zusatzdämmung nicht GEG-konform.

Porotonsteine 24 (240 x 240 x 238 mm): Ein Kompromissformat zwischen Wandstärke und Raumgewinn. Für monolithische Außenwände reicht die Dämmwirkung je nach Steinqualität oft noch nicht aus; mit gedämmtem Vorsatzmauerwerk ist es eine Option.

Porotonsteine 24er mit Dämmung (Planziegel T-Typen, 240 mm Breite mit integrierter Perlitfüllung): Hier liegt die Stärke des Systems. Die mit Perlit oder Mineralwolle gefüllten Planziegel erreichen U-Werte von 0,14 bis 0,20 W/(m²K) und ermöglichen monolithische Außenwände ohne zusätzliche Dämmschicht.

Porotonsteine 36,5 (240 x 365 x 238 mm): Das klassische Wandstärkenformat für einschaliges, monolithisches Mauerwerk ohne Zusatzdämmung. Mit einem guten gefüllten Planziegel lassen sich hier U-Werte von unter 0,20 W/(m²K) erreichen, was den Anforderungen des GEG 2024 entspricht.

Alle Porotonsteine werden als sogenannte Planziegel mit geschliffenen Lagerflächen hergestellt, was die Verwendung von Dünnbettmörtel ermöglicht und Wärmebrücken in den Fugen erheblich reduziert.


Produktvergleich 2026

Porotonsteine im Vergleich – T-Typen, Maße & U-Werte

Alle gängigen Porotonstein-Typen nach Wandstärke, Wärmeleitfähigkeit und Einsatzbereich. Auf einen Stein klicken für Details.

Einen Stein in der Tabelle anklicken für eine detaillierte Beschreibung.
Bezeichnung Wandstärke λ W/(mK) U-Wert W/(m²K) Füllung Einsatz Eignung
KfW-Effizienzhaus / Passivhaus
GEG-konform Neubau
Mit Zusatzdämmung
Innenwand / Trennwand

Welchen U-Wert haben Porotonsteine?

Der U-Wert ist die entscheidende Kennzahl für die Wärmedämmleistung eines Baustoffs. Er gibt an, wie viel Wärme pro Sekunde durch einen Quadratmeter Wand bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin fließt. Je niedriger der U-Wert, desto besser die Dämmwirkung.

Für Porotonsteine variiert der U-Wert erheblich je nach Wandstärke, Füllmaterial und Steintyp. Ungefüllte Porotonsteine in 36,5 cm Wandstärke erreichen U-Werte von etwa 0,25 bis 0,35 W/(m²K). Gefüllte Planziegel (T8, T9 oder T10 nach Wienerberger-Bezeichnung) mit Perlit- oder Mineralwollfüllung und 36,5 cm Wandstärke kommen auf 0,14 bis 0,18 W/(m²K). Das GEG 2024 schreibt für Außenwände im Neubau einen maximalen U-Wert von 0,24 W/(m²K) vor – mit einem guten gefüllten Poroton-Planziegel wird dieser Wert deutlich unterschritten.

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Sind Porotonsteine wärmedämmend?

Ja – aber mit Einschränkungen, die verstanden werden müssen. Porotonsteine bieten im Vergleich zu massiven Vollziegeln oder Kalksandsteinen deutlich bessere Wärmedämmwerte. Die Kombination aus Hohlkammerstruktur und organischen Zuschlägen im Ton reduziert die Wärmeleitfähigkeit des Steins auf Werte zwischen 0,09 und 0,14 W/(mK) – je nach Füllart und Steintyp.

Diese Dämmleistung entsteht dabei direkt im Wandquerschnitt, ohne zusätzliche Dämmschicht außen oder innen. Das ist der entscheidende Vorteil monolithischer Porotonwände: keine Dampfbremse, kein WDVS, keine Wartung der Dämmschicht. Für ein Einfamilienhaus in Standardlage ist ein gut gewählter Poroton-Planziegel in 36,5 cm Wandstärke in vielen Fällen ausreichend, um die GEG-Anforderungen ohne Zusatzdämmung zu erfüllen.


Welche Nachteile haben Porotonsteine?

Das ist die meistgestellte Frage zum Thema – und verdient eine ehrliche Antwort, nicht nur Marketingprosa.

Schallschutz ist die größte Schwäche. Aufgrund ihrer porösen, leichten Struktur bieten Porotonsteine deutlich schlechtere Schallschutzwerte als schwere Baustoffe wie Kalksandstein oder Beton. Wer in einem Mehrfamilienhaus baut oder erhöhte Anforderungen an den Trittschall- oder Luftschallschutz hat, muss das bei der Planung berücksichtigen. Für Trennwände zwischen Wohneinheiten sind Porotonsteine deshalb in der Regel keine erste Wahl.

Spezielle Dübel sind erforderlich. In Porotonsteinen lassen sich keine normalen Universaldübel verwenden, da die Hohlkammerstruktur keinen ausreichenden Halt bietet. Für Bilder, Spiegel oder leichte Regale braucht man spezielle Hohlraumdübel oder Kippdübel. Für schwere Lasten wie Küchenschränke oder Heizkörper werden Langschaftdübel oder Verbundmörtel empfohlen.

Mehr Schnittarbeit als bei anderen Systemen. An Öffnungen, Ecken und Anschlüssen müssen Porotonsteine zugeschnitten werden. Die Ziegelstruktur macht das anspruchsvoller als bei homogenen Baustoffen wie Gasbeton. Profis arbeiten mit Steintrennern oder Kreissägen; Baustellen ohne entsprechende Ausrüstung verlieren Zeit.

Wasseraufnahme bei falscher Lagerung. Porotonsteine sind zwar frostbeständig, nehmen aber Feuchtigkeit auf. Falsch gelagerte oder im Regen ungedeckte Steine können sich mit Wasser vollsaugen, was die Verarbeitung erschwert und die Festigkeit der frischen Mörtelverbindung beeinträchtigt.

Preis liegt über einfachen Alternativen. Verglichen mit nicht gefüllten Hochlochziegeln oder einfachen Kalksandsteinen sind Porotonsteine – insbesondere die gefüllten T-Typen – im Einkauf teurer. Dieser Mehrpreis wird durch eingesparte Dämmkosten oft mehr als ausgeglichen, muss aber in der Kalkulation berücksichtigt werden.


Porotonsteine vs. Ytong – was ist besser?

Ytong ist der bekannteste Markenname für Porenbeton (auch Gasbeton oder Aerobeton genannt) – und wird häufig mit Porotonsteine verglichen, weil beide Baustoffe ähnliche Einsatzgebiete haben und als leichte, dämmende Wandbaustoffe gelten.

Der entscheidende Unterschied liegt im Material und der Herstellung. Porotonsteine sind gebrannte Tonziegel mit Hohlkammerstruktur. Ytong besteht aus Porenbeton, der aus Sand, Kalk, Zement und Aluminiumpulver hergestellt und in einer Autoklav-Anlage gehärtet wird.

Beim U-Wert liegen beide Systeme in ähnlichen Bereichen, wobei die besten Poroton-Planziegel durch ihre Perlitfüllung noch etwas bessere Wärmedämmwerte erreichen können. Beim Schallschutz liegt Poroton aufgrund seiner höheren Rohdichte leicht vorne. Dafür ist Gasbeton einfacher zu bearbeiten – er lässt sich mit normalen Sägen, Hobeln und Raspeln formen, was Handwerkern ohne Spezialwerkzeug Vorteile bietet. Ytong ist außerdem etwas leichter als Poroton, was bei der Verarbeitung auf dem Gerüst eine Rolle spielt.

Wer also maximale Verarbeitungsfreundlichkeit und geringes Gewicht priorisiert, greift eher zu Ytong. Wer bessere Schallschutzeigenschaften und eine bewährte Ziegeloptik bevorzugt, wählt Poroton.


Wie viele Porotonsteine brauche ich pro m² ?

Das hängt vom gewählten Steinformat ab. Als Planziegel im Dünnbettverfahren werden Porotonsteine mit einer Lagerfugenstärke von etwa 1 mm verlegt. Bei einem Normalplanziegel mit einer Höhe von 238 mm und einer Länge von 248 mm ergibt sich unter Berücksichtigung der Fugen folgende Richtzahl:

Pro Quadratmeter Wandfläche werden je nach Format etwa 8 bis 16 Steine benötigt. Der genaue Wert hängt von den genauen Steinabmessungen ab. Für die Mengenplanung gilt: Zu den rechnerisch ermittelten Stückzahlen immer einen Verschnittzuschlag von etwa 5 bis 10 Prozent einkalkulieren – für Schnitte an Öffnungen, Ecken und unvorhergesehenen Bruch.


Was kostet eine Palette Porotonsteine – Preise 24er

Die Preise für Porotonsteine werden im Handel nach Paletten abgerechnet. Eine Palette enthält je nach Format zwischen 40 und 120 Steine. Für die besonders gefragten 24er-Formate (Wandstärke 240 mm) gelten folgende Orientierungswerte:

Eine Palette Porotonsteine 24er in der Basisausführung ohne Dämmfüllung kostet bei Baustoffhändlern aktuell zwischen 280 und 420 Euro netto. Gefüllte Planziegel mit Perlit- oder Mineralwollfüllung im gleichen Format liegen zwischen 380 und 580 Euro pro Palette, je nach Hersteller und Qualitätsstufe. Im Baumarkt (OBI, Bauhaus) sind Einzelsteine und kleinere Mengen erhältlich, zu deutlich höheren Stückpreisen.

Für ein Einfamilienhaus mit rund 150 m² beheizter Wohnfläche und etwa 200 m² Außenwandfläche sind je nach Wandstärke und Format zwischen 30 und 60 Paletten Außenwandsteine einzukalkulieren – hinzu kommen Innenwandsteine, die üblicherweise günstiger sind.


Welche Dübel nimmt man für Porotonsteine?

Wegen der Hohlkammerstruktur hält kein normaler Spreizdübel im Porotonstein zuverlässig. Stattdessen gibt es drei bewährte Lösungen:

Für leichte Lasten bis etwa 15 kg eignen sich Hohlraumdübel, die hinter der Hohlkammer aufklappen und so Halt finden. Für mittlere Lasten zwischen 15 und 40 kg sind Langschaftdübel empfehlenswert, die tief genug in den Stein eindringen, um in den massiven Stegbereichen zu greifen. Für schwere Lasten über 40 kg – etwa Küchenhängeschränke, Wandheizkörper oder Schwerlastregale – ist Verbundmörtel die zuverlässigste Lösung. Dabei wird ein Gewindestab mit Verbundmörtel in ein tiefes Loch eingeklebt und bietet nach der Aushärtezeit sehr hohe Tragfähigkeit.

Beim Bohren in Porotonsteine gilt grundsätzlich: kein Schlagbohren, da die Vibrationen die Hohlkammerstruktur beschädigen. Stattdessen reicht normales Bohren mit einem Steinbohrer, bei gefüllten Plansteinen eventuell Hammerbohren ohne Schlag.


Porotonsteine mit Dämmung – was steckt dahinter?

Porotonsteine mit integrierter Dämmfüllung sind die Weiterentwicklung des einfachen Hochlochziegels. Bei diesen sogenannten Plansteinen werden die Hohlkammern des Ziegels werkseitig mit Dämmmaterial gefüllt – üblicherweise mit Perlit (einem natürlichen Vulkangestein) oder mit Mineralwolle.

Die Wärmeleitfähigkeit der Füllung liegt weit unter der des Tons selbst, was die Gesamtdämmleistung des Steins dramatisch verbessert. Planziegel mit Perlitfüllung in 36,5 cm Wandstärke erreichen U-Werte von 0,14 bis 0,16 W/(m²K) – damit lässt sich ein KfW-Effizienzhaus 55 in vielen Fällen ohne separate WDVS-Schicht realisieren.

Der Vorteil liegt auf der Hand: eine einschalige Außenwand ohne Wärmedämmverbundsystem, ohne Dampfbremse, ohne Hinterlüftungsebene. Das reduziert nicht nur Bauzeit und Kosten, sondern auch die Anfälligkeit für spätere Feuchteschäden an der Fassade.


Porotonsteine vs. Porenbeton – ein fairer Vergleich

Neben dem Vergleich mit Ytong fragt sich mancher Bauherr auch, wie Porotonsteine gegenüber Porenbeton allgemein abschneiden. Beide werden als leichte, dämmende Wandbaustoffe eingesetzt und konkurrieren direkt miteinander.

Porotonsteine bestehen aus gebranntem Ton und sind damit ein keramischer Baustoff mit sehr guter Dauerhaftigkeit, Frostbeständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Einflüsse. Porenbeton ist ein mineralischer Baustoff, der zwar leichter zu verarbeiten ist, aber im Außenbereich ohne Putz nicht dauerhaft feuchtebeständig ist und bei Stößen etwas empfindlicher reagiert.

Im Brandschutz sind beide Baustoffe hervorragend – der bei über 1.000 Grad gebrannte Porotonstein gibt im Brandfall keine Schadstoffe ab und bleibt strukturell stabil. Porenbeton ist ebenfalls nichtbrennbar. Im Schallschutz liegt Poroton aufgrund seiner etwas höheren Rohdichte leicht vorne.


Daten und Fakten zu dem Baustoff:

Eigenschaft Wert
Rohdichte 400 - 900 kg/m³
Wärmeleitfähigkeit 0,09 - 0,12 W/(mK)
Druckfestigkeitsklasse 2 - 20
Feuerwiderstandsklasse F90 - F180
Schallschutz 37 - 52 dB

Die Hohlräume sorgen unter anderem für Lärmschutz.
Die Hohlräume sorgen unter anderem für Lärmschutz.

Was ist bei einschaligen Wänden zu beachten?

  • Ein großer Vorteil von einschaligen Wänden ist die sehr hohe Haltbarkeit.
  • Sie sind wartungsfrei und - was ebenso wichtig ist - resistent gegen äußere mechanische Einflüsse.
  • Nachteil ist die Notwendigkeit einer sorgfältigen Verlegung von Hohlblocksteinen, da eventuelle Unregelmäßigkeiten nicht durch eine Putzschicht ausgeglichen werden können.
  • Außerdem müssen einschalige Wände so gebaut werden, dass die Entstehung von Wärmebrücken in den Fugen so weit wie möglich vermieden wird.

  • Zweischalige Wände

Zweischalige Wände bestehen in der Regel aus einer Schicht aus Ziegeln und einer zusätzlichen Wärmedämmschicht (Hausdämmung).

Beide Wände werden beidseitig mit einer Putzschicht überzogen. Die innere Wand (auf der Basis von Hohlblocksteinen) spielt eine tragende (konstruktive) Rolle. Die Dicke der tragenden Wand beträgt in der Regel 25 cm. Sie hält die gesamte Wandstruktur, was bedeutet, dass sie stabil und professionell ausgeführt werden muss.

Der Vorteil dieser Bauweise liegt in der Möglichkeit, durch Beibehaltung einer bestimmten Dicke der Wärmedämmung geeignete Wärmedämmeigenschaften zu wählen. Bei zweischichtigen Wänden ist die Dicke der Dämmschicht nicht festgelegt, wird aber in der Regel bei 12-20 cm gehalten. Sie wird mit speziellen Stiften, Klebern oder Netzen an der Tragschicht befestigt. Auf diese Weise können Fehler, die beim Einbau der Tragschicht gemacht wurden, mit der Dämmschicht leicht korrigiert werden.

Dies ist auch im Hinblick auf mögliche Wärmebrücken von großer Bedeutung, die es bei einer guten Außendämmung einfach nicht gibt.


  • Dreischalige Wände mit Hohlraum

Dies ist die komplexeste Variante der Außenwandkonstruktion, die mit Porotonstein-Systemen gebaut werden kann.

Sie besteht aus drei Schichten, von denen die erste (vom Gebäudeinneren aus gesehen) die tragende Wand ist, die zweite die Dämmschicht (z. B. Mineralwolle oder geschäumtes Polystyrol) und die dritte die Fassadenschicht, die in der Regel aus Fassadenziegeln besteht.

Der Name "Hohlraum" kommt daher, dass sich zwischen den einzelnen Schichten in der Regel noch eine weitere Schicht befindet, der so genannte Luftspalt. Die Luft in dieser Schicht verbessert die Dämmeigenschaften des Gebäudes erheblich, was wiederum zu einer noch besseren Energieeffizienz der Konstruktion führt.


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Der Vorteil des dreistufigen Wandaufbaus ist die äußere Fassadenschicht.

Obwohl sie sehr schlechte Isolationsparameter hat, schützt sie die innere Isolier-Schicht perfekt vor den Auswirkungen von Temperaturunterschieden, Feuchtigkeit und anderen mechanischen Einflüssen.

Die zu diesem Zweck verwendeten Klinker zeichnen sich nicht nur durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen physikalische Einwirkungen aus, sondern auch durch eine sehr geringe Wasseraufnahme, was im Zusammenhang mit der Beständigkeit gegen Regen und niedrige Temperaturen von großer Bedeutung ist.


Die Steine bieten hohen Brandschutz

Auch im Brandschutz haben Porotonsteine die gleichen positiven Eigenschaften wie eine massive Ziegelmauer: Die bei über 1000 Grad Celsius gebrannten Mauersteine halten den höchsten Anforderungen im Brandschutz stand und sorgen in einem Massivbau für einen effektiven Feuerschutz. Porotonsteine erhalten im Brandfall ihre Stabilität und geben, im Unterschied zu anderen Baustoffen und Dämmmaterialien, keine giftigen Gase ab.

Porotonsteine mit Dünnbettmörtel
Porotonsteine mit Dünnbettmörtel

Porotonsteine T-Typen – was bedeuten T8, T9, T10?

Die T-Bezeichnungen stammen vom Hersteller Wienerberger und kennzeichnen verschiedene Produktlinien der Poroton-Planziegel. Das „T" steht dabei für „Thermo" – alle T-Typen sind gedämmte Planziegel, deren Hohlkammern werkseitig mit Dämmmaterial gefüllt wurden.

Der T8 wurde speziell für die Anforderungen der damaligen EnEV entwickelt und eignet sich für KfW-Effizienzhäuser. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,08 W/(mK) ist er einer der leistungsstärksten Planziegel im Sortiment und wird in vier verschiedenen Wandstärken angeboten. Er eignet sich sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Passiv- und Sonnenhäuser.

Der T9 ist der Klassiker der Produktlinie und seit dem Jahr 2000 ein Standardbaustein im modernen Niedrigenergiehaus. Seine Füllung aus natürlichem Perlit-Lavagestein erreicht eine Wärmeleitfähigkeit von 0,09 W/(mK). Das macht ihn zum meistverkauften gedämmten Planziegel in Deutschland – robust, bewährt und für alle gängigen Energiestandards geeignet.

Der T10 ist eine Alternative für zweischaliges Mauerwerk. Er wurde für den Aufbau mit einer zusätzlichen, aber reduzierten Dämmschicht entwickelt und hat eine Wärmeleitfähigkeit von 0,10 W/(mK). Durch seine präzise geschliffene Lagerfläche wird Dünnbettmörtel besonders sparsam eingesetzt, was Wärmeverluste durch die Fugen minimiert.

Neben diesen drei Kerntypen gibt es weitere Varianten wie den T7 (etwas einfacher, ohne oder mit geringerer Füllung) sowie Sonderformate für Keller, Decken und Innenwände. Beim Kauf immer auf das konkrete Produktdatenblatt achten – die T-Bezeichnungen können je nach Hersteller und Baujahr leicht unterschiedliche technische Werte aufweisen.


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Auf der Suche nach dem passenden Architekten und Bauunternehmen

Die Wahl des richtigen Baustoffs ist sicherlich entscheidend für den Erfolg Deines Bauprojekts. Doch noch wichtiger ist die Wahl der Menschen, die Dich während des Prozesses begleiten. Bevor Du Dich für Porotonsteine oder einen anderen Baustoff entscheidest, ist es empfehlenswert, mit einem Architekten oder Bauunternehmen zu sprechen, das Erfahrung mit dem gewünschten Material hat. Sie können helfen, die Vor- und Nachteile des Materials in Bezug auf Dein spezifisches Projekt besser einzuschätzen und Dir Ratschläge zu seiner optimalen Verwendung geben. Denn letztendlich ist der Erfolg eines Bauprojekts immer ein Zusammenspiel aus den richtigen Materialien und den Menschen, die sie verwenden.


Kreative Lösungen für Poroton im Garten

Bleiben wir kurz bei der Kreativität: Wusstest Du, dass Porotonsteine nicht nur ein großartiger Baustoff für den Hausbau sind, sondern auch im Garten viele Anwendungsmöglichkeiten bieten? Dank ihrer einfachen Verarbeitung und ihrer natürlichen Optik können Porotonsteine für eine Vielzahl von Projekten im Gartenbereich verwendet werden. Beispielsweise können sie als dekorative Elemente, für Hochbeete, für Wege oder sogar für kleine Gartenhäuser verwendet werden.

Dank ihrer Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben, können sie helfen, das Mikroklima in Deinem Garten zu verbessern und Deinen Pflanzen optimale Wachstumsbedingungen zu bieten. Es zeigt sich also, dass Poroton nicht nur in der Bauindustrie, sondern auch in der Heimwerker- und Gartengestaltung ein Allrounder sind.


Poroton im Kontext moderner Baunormen

Mit der Zeit ändern sich die Baunormen und -vorschriften, um den aktuellen technischen Standards und den steigenden Anforderungen an den Umwelt- und Klimaschutz gerecht zu werden. Im aktuellen Kontext fordern viele Baunormen den Einsatz von Materialien, die in Sachen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit hoch abschneiden.

In dieser Hinsicht erweisen sich Poroton als ein hervorragender Baustoff. Durch ihre exzellente thermische Leistung können sie dazu beitragen, die Energieeffizienz eines Gebäudes zu verbessern und so den strengen Normen gerecht zu werden. Auch wenn es um den Umgang mit natürlichen Ressourcen geht, punkten sie mit ihrer hohen Nachhaltigkeit. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele modernen Bauvorhaben auf Porotonsteine setzen, um aktuelle und zukünftige Anforderungen zu erfüllen.


Bezugsquellen für Porotonsteine und Baustoffe

Die Herstellung von Poroton ist in Deutschland an unterschiedliche Unternehmen lizenziert, die in unterschiedlichen Vertriebsgebieten Porotonsteine anbieten dürfen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Unternehmen vor, um ihnen eine Möglichkeit zu geben, die Preise im Bundesgebiet zu vergleichen.


Schlagmann: Seit 1935 Kompetenz in Ziegeln für den süddeutschen Raum

Seit der Markteinführung von Porotonziegeln im Jahre 1967 gehört Schlagmann zu den Pionieren im Vertrieb und auch in der Herstellung von Porotonsteinen. 1991 wurden 50 Prozent des Unternehmens an die Wienerberger Ziegelindustrie verkauft, seitdem liegt der Schwerpunkt des Vertriebs des Unternehmens in Süddeutschland. Dem Kooperationspartner obliegt dafür der der Vertrieb von Porotonsteinen in der nördlichen Landeshälfte.


Wienerberger: 200 Jahre Erfahrung im Ziegelbrennerei und Ziegelvertrieb

Die europaweit tätige Wienerbergergruppe stieg 1986 in den deutschen Baustoffmarkt ein und übernahm 1991 im im Zuge der Schlagmannübernahme einen großen Teil des deutschen Marktes für Porotonziegel. Mit dem Vertriebsschwerpunkt Norddeutschland bedient das in Hannover ansässige Unternehmen vorwiegend die Nordhälfte Deutschlands mit den unterschiedlichsten Porotonbaustoffen. Bundesweit beschäftigt das Unternehmen etwa 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 17 Produktionsstandorten.

Kellerbau mit Wienerberger Porotonstein T20
Kellerbau mit Wienerberger Porotonstein T20



Zeller: Porotonsteine aus der Pfalz

Erst 2017 wurde der Porotonproduzent Zeller aus Alzenau von der JUWÖ-Gruppe übernommen - ebenfalls seit mehreren Generationen in der Baustoff- und Ziegelproduktion tätig. Mit der Übernahme ist vor allem im Südwesten Deutschlands in der Metropolregion Rhein-Main sowie in Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordbayern und im Saarland ein neues Schwergewicht der Porotonstein-Produktion und es Ziegelhandels entstanden.


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Was kosten Porotonsteine?

Ziegel hergestellt nach dem Porotonstandard sind deutschlandweit im Baustoffgroß- und Einzelhandel erhältlich, für kleinere Bauprojekte halten auch Baumärkte Porotonsteine bereit.

Für einen Porotonstein kann man je nach Ausführung mit ca. 6 Euro - 15 Euro rechnen. Wir größere Mengen kauft kann Rabatte aushandeln. Bei den Preisen kommt es sowohl auf die Dimension des Ziegels als auch auf seine Wärmedämmwirkung an:

Je besser die Wärmedämmung, desto teurer der Porotonstein.

Kaufen Sie Porotonsteine einzeln, müssen Sie mit einem vergleichsweise hohen Stückpreis rechnen - Großhandelspreise werden freilich nach Paletten abgerechnet und können, insbesondere bei größeren Bauvorhaben, erheblich günstiger als der Einzelpreis pro Stein sein.

In jedem Fall lohnt es sich, nicht nur bei einem Baustoffgroßhändler einen Kostenvoranschlag über die Porotonstein-Lieferung einzuholen: Mehrere Kostenvoranschläge verschaffen Ihnen einen guten Überblick über die Marktsituation und die Preise in ihrer Region und darüber hinaus.

Auch bei den Herstellern Schlagmann, Wienerberger, Zeller und allen anderen Herstellern von Ziegeln nach dem Porotonverfahren können Sie nachfragen: Hier kann man eben nicht nur zuverlässige Großhändler, sondern auch Ansprechpartner und Kundenberater in ihrer Region finden.


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Was muss man beim Bau mit diesen Steinen beachten?

Bei der Verwendung von Porotonsteinen beim Massivhausbau sollten Sie folgende zehn Punkte beachten:

  1. Richtige Sorte auswählen: Es gibt verschiedene Typen von Porotonsteinen, je nach Größe, Dichte und vorgesehener Verwendung. Wählen Sie den richtigen Typ für Ihr spezielles Bauvorhaben.
  2. Dünnbettmörtel: Porotonsteine werden üblicherweise mit Dünnbettmörtel verarbeitet, anstatt mit traditionellem Mauermörtel.
  3. Werkzeuge: Sie benötigen spezielle Werkzeuge, um Porotonsteine effizient zu schneiden und zu bearbeiten.
  4. Lagerung: Die Steine sollten vor Feuchtigkeit und direktem Kontakt mit dem Boden geschützt gelagert werden.
  5. Horizontale Verlegung: Achten Sie darauf, dass die Steine horizontal und mit den Perforationen senkrecht zur Wand verlegt werden, um eine optimale Wärmedämmung zu gewährleisten.
  6. Vermeiden von Wärmebrücken: Bei der Planung und Ausführung sollte darauf geachtet werden, Wärmebrücken zu minimieren, um den vollen Dämmwert der Porotonsteine zu nutzen.
  7. Vermeiden von Durchfeuchtung: Porotonsteine sind zwar frostbeständig, sollten aber nicht dauerhaft feucht sein. Achten Sie daher auf eine ordnungsgemäße Dämmung und Abdeckung.
  8. Anschlüsse und Öffnungen: Achten Sie auf korrekte Anschlüsse an andere Bauteile und Öffnungen, wie Fenster und Türen, um Wärmeverluste zu verhindern.
  9. Umgang mit Setzungen: Wie bei jedem Mauerwerk können sich auch Porotonsteine setzen. Beachten Sie dies bei der Planung und Umsetzung, um Risse und andere Probleme zu vermeiden.
  10. Nachhaltigkeit und Recycling: Da Porotonsteine umweltfreundlich sind, sollten Sie darauf achten, überschüssiges Material korrekt zu entsorgen oder, wenn möglich, zu recyceln.

Ein sorgfältiger Umgang mit Porotonsteinen und eine korrekte Verarbeitung können dazu beitragen, die Vorteile dieses Baumaterials voll auszuschöpfen.


Häufige Fragen zu Porotonsteinen

Welche Nachteile haben Porotonsteine?Die wichtigsten Nachteile sind der eingeschränkte Schallschutz im Vergleich zu schweren Baustoffen wie Kalksandstein, die Notwendigkeit spezieller Hohlraumdübel für Wandbefestigungen sowie der höhere Schnittaufwand bei der Verarbeitung. Außerdem nehmen sie bei falscher Lagerung Feuchtigkeit auf und kosten mehr als einfache Hochlochziegel ohne Dämmfüllung.

Sind Porotonsteine gut?Ja – für monolithische Außenwände im Einfamilienhausbau sind sie eine der besten Optionen. Sie verbinden solide Tragfähigkeit mit guten Wärmedämmwerten, natürliche Ökobilanz und Langlebigkeit. Im Schallschutzbereich für Wohnungstrennwände sind sie dagegen weniger geeignet.

Was ist besser – Porotonsteine oder Ytong?Das hängt vom Einsatzfall ab. Ytong (Porenbeton) ist leichter zu verarbeiten und eignet sich gut für Selbstbauer. Porotonsteine bieten etwas bessere Schallschutzeigenschaften und höhere Druckfestigkeit. Im Wärmedämmbereich liegen beide Systeme bei vergleichbaren Wandstärken auf ähnlichem Niveau.

Wie viele Porotonsteine brauche ich pro m²?Je nach Format zwischen 8 und 16 Steine pro Quadratmeter Wandfläche. Immer 5 bis 10 Prozent Verschnittzuschlag einkalkulieren.

Welche Dübel nimmt man für Porotonsteine?Für leichte Lasten: Hohlraumdübel. Für mittlere Lasten: Langschaftdübel. Für schwere Lasten: Verbundmörtel mit Gewindestab. Normales Spreiz-Dübelsystem funktioniert in Porotonsteinen nicht zuverlässig.

Was kostet eine Palette Porotonsteine 24er?Im Baustoffhandel zwischen 280 und 580 Euro netto je nach Ausführung – ungefüllte Steine günstiger, dämmgefüllte Planziegel teurer. Mengenrabatte bei größeren Abnahmemengen sind üblich.

Welchen U-Wert haben Porotonsteine?Je nach Format und Füllmaterial zwischen 0,14 und 0,65 W/(m²K). Für monolithische GEG-konforme Außenwände empfehlen sich gefüllte Planziegel in 36,5 cm Wandstärke mit U-Werten unter 0,20 W/(m²K).

Wie lange halten Porotonsteine?Porotonsteine sind extrem langlebig – vergleichbar mit traditionellen Ziegeln, die Jahrhunderte überdauern. Als gebrannter Keramikbaustoff verrotten sie nicht, korrodieren nicht und verlieren ihre Eigenschaften nicht. Gebäude aus Porotonsteinen haben eine theoretische Lebensdauer von über 100 Jahren ohne nennenswerten Qualitätsverlust des Mauerwerks.


Fazit: Sind Porotonsteine die richtige Wahl für mein Bauvorhaben?

Ob Porotonsteine die richtige Wahl für Dein Bauvorhaben sind, hängt letztlich von Deinen individuellen Präferenzen und Prioritäten ab. Wenn Du Wert auf nachhaltige, umweltfreundliche Materialien legst, eine ausgezeichnete Wärmedämmung schätzt und keine Kompromisse bei der Festigkeit und Langlebigkeit eingehen willst, könnten Porotonsteine eine sehr gute Wahl sein. Andererseits, wenn der Schallschutz höchste Priorität hat oder die Baugrundfläche sehr begrenzt ist, könnten andere Baustoffe besser passen.

Die Entscheidung für Porotonsteine ist eine Wahl für ein bewährtes Material mit vielen Vorteilen. Und wie bei jeder Entscheidung im Bauprozess gilt: Informiere Dich gut, wäge deine Optionen sorgfältig ab und ziehe bei Bedarf Expertenrat hinzu.

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